Archiv der Kategorie 'Unterhalt'

Fahrtkosten im Unterhalt

Donnerstag, den 18. Februar 2010

einer der häufigsten Streitpunkte im Unterhaltsverfahren sind die hohen Fahrtkosten. Meist werden solche vom Unterhaltsschuldner einkommensmindernd geltendgemacht. Wenn das Fahrzeug beruflich benötigt wird, stellen Aufwendungen für das eigene Auto regelmäßig Erwerbsaufwand dar.
Allerdings gilt der Grundsatz, dass die berufsbedingten Fahrtkosten so gering wie möglich zu halten sind.
Insofern können Kreditkosten für ein beruflich notwendiges Fahrzeug nur […]

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OLG Dresden: Mindestunterhalt, Jobwechsel, ehebedingte Schulden (Quelle ARGE FamR im DAV)

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Der barunterhaltspflichtige Vater kann nur dann alle ehebedingten Schulden einkommensmindernd geltend machen, wenn das minderjährige Kind mehr als den Mindestunterhalt verlangt. Wenn der Barunterhaltspflichtige einen ungekündigten Arbeitsplatz aufgibt, um eine interessantere, besser bezahlte Stelle anzutreten, ist das unterhaltsrechtlich nicht vorwerfbar. Wenn der Unterhaltspflichtige nach Jahren und mehreren Fremdkündigungen weniger […]

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OLG Düsseldorf: Erwerbsobliegenheit bei Mutter eines chronisch kranken Kindes (Quelle: ARGE FamR im DAV)

Donnerstag, den 7. Januar 2010

Hat die geschiedene Ehefrau ein aus der Ehe abstammendes, etwa sechs Jahre altes Kind zu betreuen, das an einer Immunschwäche mit besonderer Anfälligkeit für Erkrankung der Atemwege leidet, so kann eine mehr als halbschichtige Erwerbstätigkeit von ihr nicht geleistet werden. Diese Einschätzung steht im Einklang mit der aktuellen Rechtsprechung des […]

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Urteil BGH 18.11.09 - XII ZR 65/09 Gleichbehandlung von Unterhaltsansprüchen aus erster und zweiter Ehe im Hinblick auf den Unterhaltsbedarf

Mittwoch, den 25. November 2009

Bundesgerichtshof
Mitteilung der Pressestelle

Nr. 238/2009
Gleichbehandlung von Unterhaltsansprüchen aus erster und zweiter Ehe im Hinblick auf den Unterhaltsbedarf
Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass der geschiedene Ehemann die Herabsetzung des Unterhalts für die geschiedene Ehefrau verlangen kann, wenn er wieder geheiratet hat und nunmehr auch seiner neuen Ehefrau unterhaltspflichtig ist. In welchem Umfang er gegenüber der […]

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Ehebedingter Nachteil und Erwerbsobliegenheit (Quelle: ARGE FamR im DAV)

Dienstag, den 3. November 2009

OLG Köln: Ehebedingter Nachteil und Erwerbsobliegenheit
Ehebedingte Nachteile i.S. von § 1578b BGB können nicht mit der Unterbrechung der Erwerbstätigkeit während der Ehe und den dadurch bedingten geringeren Rentenanwartschaften begründet werden, wenn für diese Zeit der Versorgungsausgleich vollständig durchgeführt worden ist. Die Höhe der im Versorgungsausgleich übertragenen Anteile ist davon […]

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Unterhaltsbedarf eines volljährigen Kindes (Quelle: ARGE FamR im DAV)

Dienstag, den 3. November 2009

OLG Dresden: Unterhaltsbedarf eines volljährigen Kindes
Der Unterhaltsbedarf eines volljährigen Kindes, das bei einem Elternteil lebt, dessen Einkommen den eigenen angemessenen Selbstbehalt nicht erreicht, ist grundsätzlich allein nach dem unterhaltsrechtlich relevanten Einkommen des anderen Elternteils zu ermitteln.
Az 20 WF 0577/09, Beschluss vom 15.7.2009 .

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Angemessener Lebensbedarf beim nachehelichen Unterhalt (Quelle: ARGE FamR im DAV)

Dienstag, den 3. November 2009

BGH: Angemessener Lebensbedarf beim nachehelichen Unterhalt
Der angemessene Lebensbedarf, der nach § 1578 b BGB die Grenze für die Herabsetzung des nachehelichen Unterhalts bildet, bemisst sich nach dem Einkommen, das der unterhaltsberechtigte Ehegatte ohne die Ehe und Kindererziehung aus eigenen Einkünften zur Verfügung hätte. Grundsätzlich muss mindestens das Existenzminimum erreicht […]

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Gesteigerte Unterhaltsverpflichtung entfällt, wenn der andere Elternteil doppelt so viel verdient

Donnerstag, den 17. September 2009

Das OLG Brandenburg hat am 17.01.06 ein interessantes Urteil zum Kindesunterhalt veröffentlicht. Es ging um einen Vater, der für sein minderjähriges (und später volljähriges, aber privilegiertes) Kind Unterhalt zahlen sollte und in diesem Prozess einwandte, er könne nicht auf die gesteigerte Unterhaltspflicht des § 1603 BGB verwiesen werden, da das anrechenbare Einkommen der Kindesmutter, bei […]

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verfestigte Lebensgemeinschaft schon nach 1 Jahr - neue Rechtsprechung

Mittwoch, den 2. September 2009

die ARGE FamR im DAV teilt mit:
AG Essen: Nachehelicher Unterhalt und neuer Partner
Wenn der unterhaltsberechtigte Ehegatte nach der Scheidung nur ein Jahr mit einem neuen Partner zusammenlebt, kann der nacheheliche Unterhalt schon verwirkt sein. Damit hat das AG Essen neue Wege beschritten. Denn es ist zwar anerkannt, dass eine neue […]

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verfestigte Lebensgemeinschaft, wenn gemeinsam Immobilie gekauft wurde

Mittwoch, den 2. September 2009

Das OLG Koblenz hat entschieden
Leitsatz:
Von einer verfestigen Lebensgemeinschaft ist auszugehen, wenn die neuen Partner gemeinsam Immobilieneigentum, insbesondere ein zu Wohnzwecken dienendes Hausgrundstück, erworben haben und neben den finanziellen Verflechtungen auch die tatsächliche Ausgestaltung der Nutzung des Hausanwesens - hier: Mitbenutzung von Küche und anderen Räumlichkeiten - keinen Zweifel daran aufkommen lässt, dass die Beziehung für […]

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Aktuelle Informationen zum Thema Scheidung

Die Seite 1
Zum Thema Scheidung, Unterhalt und Sorgerecht