PAS – Syndrom

Das PAS-Syndrom (PARENTAL ALIENATION SYNDROME) wird derzeit bei Umgangsverweigerung oft (für meine Begriffe zu oft) herangezogen. Die Forschung ist hier noch am Anfang und auch die Gerichte sind skeptisch, zumal viele Familienrichter/innen sich damit noch nicht beschäftigt haben. Nur ganz kurz zu Erläuterung, wann von einen PAS-Syndrom gesprochen werden kann:

1. wenn die Ablehnung oder Verunglimpfung eines Elternteils das Ausmaß einer Kampagne erreicht, d.h. von Dauer ist, statt auf gelegentliche Episoden beschränkt zu sein, und

2. wenn die Ablehnung unbegründet ist, d.h. sie ist nicht eine angepasste Reaktion des Kindes auf das Verhalten des ausgegrenzten Elternteils und

3. wenn die Ablehnung teilweise auf den Einfluss des anderen Elternteils zurückzuführen ist.

Alle drei Elemente müssen gleichzeitig vorhanden sein damit von PAS gesprochen werden kann.

Es würde mich interessieren, wer damit bereits richterliche Erfahrung gemacht hat.

62 Reaktionen zu “PAS – Syndrom”

  1. Bernhard

    Hallo,

    der vom Amtsgericht beauftragte Gutachter hat bei meinen Kindern hochgradiges PAS festgestellt.
    Und die Versäumnisse von Gericht und Jugendamt in den letzen 6 Jahren angeprangert. Falls sie einen Informationsaustausch wuenschen kann ich gerne das Gutachten und den anschliessenden Vergleich
    zusenden.

    Bernhard

  2. RAvonderwehl

    an Bernhard:

    Ihren vollen Namen habe ich gelöscht. Sie werden sonst damit sehr schnell bei Google gefunden. Wäre nicht gewünscht, oder?

    Das Gutachten würde mich tatsächlich interessieren. Können Sie es scannen und mailen an

    info@vonderwehl.de?

    Vielen Dank

  3. JL

    an Bernhard:
    Ich würde mich auch auf eine Zusendung von diese Gutachten freuen. Ich habe nämlich genau das gleiche Problem mit mein 10 jährige Sohn und Ex-Frau obwohl die Umgangurteil seit 3 Jahre steht.
    Danke im Voraus.
    Email: Leesch_J1@hotmail.com

  4. Schmidt

    Hallo,
    bitte bitte schicken Sie mir das Gutachten, ich bin in einer ähnlichen Situation. Meine Ex verweigert den Umgang und zwischenzeitlich wurde ein Gutachter vom Gericht beauftragt auf PAS zu untersuchen.
    Ebenso wäre es hilfreich adäquate Adressen über Gutachter im Raum Siegen zu erhalten. Haben Sie hier Kontaktadressen?

  5. RAvonderwehl

    an Schmidt:

    das angekündigte Gutachten liegt mir nicht vor. Ich könnte es auch ohne Einverständnis nicht weitergeben. Gutachter im Raum Siegen sind mir nicht bekannt.

    Bei Väteraufbruch oder pappa.com schauen?

  6. Schani

    An Bernhard !
    Nun, ich bin auch ein Betroffener. Seit zehn Monate per Gericht von der Fam. weggewiesen. Gefährliche Drohung StGB §107 Abs1-gefährliche Drohung in A. Es reicht einfach sowas auszusprechen ohne Taten. Rein Verbal. Nun verweigert meine noch Frau/ Mutters Einfluß auf unsere zwei Mädels (11/17) jeglichen Kontakt. Schreibe regelmäßig an die Kids. Alles ohne Rückmeldung. Habe schon viel über PAS gelesen. Erschütternd.
    Bitte um Zusendung des Gutachtens.
    Danke Schani

  7. sunny

    Hallo Bernhard,

    mein Schwager ist in der gleichen Situation. Wird von der Mutter des Kindes wegen Missbrauchs beschuldigt. Der Gutachter sprach jetzt von dem PAS Syndrom. Bitte sende mir doch auch das Gutachten zu, es könnte Ihm weiter helfen.

  8. andreas

    hallo bernd! ich bin inder gleichen lage wir ihr alle hir,meine kids 13j 12j 9j 2 jungs ein mädchen leben bei der mutter sie verweigert mir den telefon kontakt und das besucherrecht.meine kids sin auch denke mal PAS.würde mich freuen wenn ihr ein gutachter wißt in österreich.weil ich muß in österreich vor gericht die kinder leben dort.wer mir helfen könnte wer sehr schön.es geht ja hir um die kinder.E-mail putzkelle3@hotmail.de

  9. momogehrke

    Hallo bernhard
    ich würde mich euch freuen wenn du mir das gutachten zu schickst , wir haben auch so ein Fall in der Fam. meine Nichte weigert sich die neue freundin ihres vater kennen zu lernen
    und bezeichnen dieses kind als Krank sie hätte dieses Syndrom

  10. dirk

    Hallo Bernhard,

    tief betroffen habe ich festgestellt, das PAS auch in meiner Situation vorhanden ist. Die Mutter meines Sohnes sagt immer wieder Besuchskontakte ab, und verunglimpft alle Famielienmitglieder auf unserer Seite.
    Ich wäre tief verbunden, wenn ich das Gutachtenbekommen könnte.

  11. xthal

    Hallo,

    es wäre toll wenn ich von irgendjemanden mehr über PAS erfahren könnte. Die Mutter meiner Stieftochter macht was Sie will, das Kind 7 Jahre fängt jetzt an nicht mehr zu uns kommen zu wollen. Wenn sie da ist, will sie nicht mehr zur Mutter. Ihr sprecht dauernd von einem Gutachten. Könnte ich das auch zugesandt bekommen. Waren schon beim Jugenamt und wurden mit PAS dort das erste mal konfrontiert.
    Vielen Dank mim voraus für die Hilfe

  12. xthal

    es wäre toll wenn ich von irgendjemanden mehr über PAS erfahren könnte. Die Mutter meiner Stieftochter macht was Sie will, das Kind 7 Jahre fängt jetzt an nicht mehr zu uns kommen zu wollen. Wenn sie da ist, will sie nicht mehr zur Mutter. Ihr sprecht dauernd von einem Gutachten. Könnte ich das auch zugesandt bekommen. Waren schon beim Jugenamt und wurden mit PAS dort das erste mal konfrontiert.
    Vielen Dank mim voraus für die Hilfe

  13. RA Thomas von der Wehl

    @ xthal

    schauen Sie bei Väteraufbruch, Väternotruf, Pappa.com, ISUV usw. Dort finden Sie sehr viel.

  14. Holger

    An Bernhard,
    ich bin jetzt auch betroffen und würde gerne auch das Gutachten von Dir haben. Würde mich sehr freuen über die Zusendung und Infos
    Danke Holger

  15. Alois

    Hallo Bernhard
    meine Ex-Frau fing vor ca vier Jahren klein an und es wurde dann immer schlimmer,jetzt hat sie den Höhepunkt erreicht und mir zu guterletzt einen Kindesmissbrauch unseres 5 jährigen Kindes unterstellt,sowas muss einfach aufhören das sind Mütter die doch gar nicht in der Lage sind Kinder zu erziehen denen gehört sofort das Sorgerecht komplett entzogen(meine Meinung),könnte ich von dir auch das Gutachten bekommen,es würde mir sehr weiterhelfen
    mfg Alois

  16. Frank

    Hallo Bernhard,
    wenn es keine grösseren umstände bereitet, wäre ich sehr an dem gutachten und an dem vergleich interessiert. Hab auch nach anfänglich sehr gutem konakt meine zwillinge nach und nach aus den augen verlieren müssen und strebe nun eine klage an, dass eine pflegschaft von amtswegen angestrebt wird (ABR). Mit könnte das gutachten und der vergleich bestimmt für eine gut vorbereitete arbumentation weiter helfen.

    vielen dank im voraus Frank

  17. Tobias

    Hallo Bernhard,

    ich habe das selbe Problem wie hier schon geschildert wurde und ich würde sehr gerne den Bericht lesen. Es wäre mir eine enorme Hilfe. Würde mich über eine Zusendung freuen.

    Vielen Dank

    Tobias

  18. Uli

    Hallo Bernhard,

    ich bin seit 8 Jahren vor Gericht meine Kinder mal wieder zu sehen. Meine Ex schafft es immer wieder das Gericht zu überzeugen.

    Stottern, einpiseln, schlafstörungen usw.
    Habe seit 8 Jahren keines der Kinder gesehen.
    Habe mich immer davor gehütet mal an der Schule um die Ecke zu schauen.
    Vielleicht kann ja der Gutachter in den verstaubten Amtstuben über PAS berichten.

    könnte ich diese Adressen des Gutachters bekommen event. auch den Bericht.

    vielen Dank

    Uli

  19. Christine

    Hallo!
    Ich bin eine der -wohl weniger – betroffenen Mütter, die ein PAS Problem haben. Mein Mann hat die Kinder bei sich behalten, da wir Landwirtschaft haben und ich den Kindern nicht zumuten wollte, daß sie ihr gewohntes Umfeld (Freunde, Verwandte und auch das Leben auf dem Bauernhof) verlieren. Außerdem war ich längere Zeit in psychatrischer Behandlung, da ich wegen der Trennung bzw. des Konfliktes mit Depressionen zu tun hatten. Das alles hat dazu geführt, daß nun – trotz Kontakt zum Jugendamt – mein Mann und auch die Herkunftsfamilie meines Mannes machen können, was sie wollen. Ich habe nur Kontakt zu meinem jüngeren Sohn, der – noch – gerne alle zwei Wochen für das Wo-ende zu mir kommt. Trotz begleiteten Umgang beim Kinderschutzbund unter Aufsicht des Jugendamtes gelingt es mir nicht, Kontakt zu meinem älteren Sohn zu halten bzw. zu bekommen.

  20. RA Thomas von der Wehl

    @ christine

    da kann ein Anwalt schwerlich helfen. Er könnte nur Ihren zweifelsohne vorhandenen Anspruch titulieren lassen, aber die praktische Umsetzung, sprich den tatsächlichen Umgang müssen dann Mutter und Sohn regeln, ggfls. mit Hilfe der Jugendämter.

  21. klausB

    Bin PSA-betroffener Vater. Gerichtsgutachten behauptet, daß kein PSA vorliegt. Suche Gegengutachter.

    Kann ich die Adresse Ihres Gutachters erfahren? Es wäre eine große Hilfe. Danke vorab. K.B.

  22. tom

    Hallo Bernhard,
    mir wurden meine 3 Kinder entzogen, weil mir die Mutter PSA anhängen will. Sie ist lt. Gericht nicht erziehungsfähig. Alle 3 Kinder wollen zu mir sie versucht es durch Verleumdungen mit allen Mitteln zu verhindern. Ein Gutachter wurde mittlerweile bestellt. Wie sieht denn so ein Gutachten aus. Wäre dankbar ein Gutachten vorher zu sehen.
    Danke vorab

    Tom

  23. Vater

    Hallo
    Bedauerlicherweise musste ich auch feststellen, dass mich und meine Tochter das PAS Syndrom betrifft. Ich darf meine Tochter gar nicht mehr sehen obwohl keine Argumente vorliegen. Die Gerichtsbeschlüsse und das Jugendamt, werden einfach von der Kindsmutter ignoriert. Ich muss handeln. Bitte sende mit dein bericht zu. Danach werde ich meinen Anwalt aufsuchen und mich beraten, was ich weiter unternehmen muss, darf, soll. Vielen dank im Voraus.

    Vater

  24. RA Thomas von der Wehl

    @ vater

    ich habe den Bericht nicht

  25. Vater

    Kann mir sonst jemand mit dem Gutachten weiterhelfen?

  26. Christa

    Ich gehöre auch zu den wenigen Müttern, die darunter leiden keinen Kontakt zu ihrem Kind zu haben. Meine 14 j. Tochter (mitteleres Kind) lebt bei ihrem Vater und will mich sehen, da sie nach zwei Jahren Einfluß ihres Vaters nicht merh sehen will. Mein Mann fordert, dass ich ihr noch nicht einmal SMS schreibe und will, dass ich sie in ihrem Leben nicht mehr sehe. Da unseren anderen zwei Kinder, die bei mir leben aber regelmäßig zum Vater gehen, kommen sie jedesmal „zerrissen“ nach Hause und können mich nicht umarmen. Ich vermisse meine Tochter so sehr und leide mit mit meinen anderen kindern. Das Schlimme ist, dass mein Noch-Mann (seit 4 Jahren getrennt) selbt 15 jahre beim Jugendamt gearbeitet hat und Familientherapeut ist. Sein Hopbby ist Jura und er kennt alle Tricks. Ich sehe keine Chance für mich . . . Oder hat jemand eine Idee?

  27. annabelle

    hallo bernhard!
    schoen eine site wie deine zu juristischen fragen ueber das PASsyndrom gefunden zu haben!!!
    it anderen PAS-muettern…
    …und im weiteren wuerde mich interessieren,welche moeglichkeiten mir vorliegen wenn oder nachdem meine kinder die volljaehrigkeit erreicht haben.(z.b.wenn sie mich weiterhin meiden,aber trotzdem mein erbe wollen;oder wenn ich im nachhinein einen prozess gegen die verursacher des PAS-syndroms anspannen moechte,-dies zur offenlegung aller ungerechtigkeiten,die meine kinder damals,als kleinkinder nicht,aber als erwachsene vielleicht doch begreifen koennten,…-wodurch sie evtl.auch die PAS-syndromatik aufgeben/ueberwinden,-und zu mir zurueckfinden koennten!???…
    …drittens interessiert mich ob evtl.im deutsch-sprachigen raum fachbuecher ueber das PAS-syndrom erschienen sind;oder auch ob es in deutschland autobiografische erzaehlungen/buecher gibt,geschrieben von PAS-syndrom betroffenen eltern!?
    …bitte mailt mir alle,leute!!!

  28. annabelle

    P.S.:gerne moechte ich auch in kontakt kommen mit anderen PAS-muettern!
    also,wer meldet sich bei mir???
    xxx

  29. mariopsa

    Betr. annabelle

    Hallo annabelle…
    mir geht es genauso, seit mein Ex seine neue LG hat, wird mein Kind von seiten ihren beeinflußt, was ich aber nicht beweisen kann,habe nur noch telefonischen wöchentlichen Kontakt(montags) von JA so vorgeschlagen…die telefonate sind nicht berauschend,ja gut weiß nicht sind die antworten meiner Tochter und sie ist nie alleine…seit vier monaten nicht mehr gesehen, sonst war sie jedes 2. wochenende bei mir…wurde mehr und mehr eingeschränkt, bis si immer absagte….jetzt wird sie am 10. Mai getauft und hat Kommunion und ich und meine Familie haben bis jetzt keine Einladung…geschenke, karten briefe nimmt meine Tochter alles an, aber es gibt kein Rückruf, geschweige denn ein Dankeschön….

  30. mariopsa

    wer hat da ähnliche Erfahrungen und kann mir helfen….?brauch der KV nicht meine Zustimmung zur Taufe bei gmeinsamen Sorgerecht?

    Danke für Antworten

  31. moruma

    Es ist schon erstaunlich, wie sehr mit der PAS-Diagnose Schindluder getrieben wird…..

    Wenn man mit teils bewusster, teils unbewusster Manipulation und Programmierung des Kindes durch den betreuenden Elternteil die Bindung zu dem anderen Elternteil so effizient zerstören kann, könnte man doch solch eine „hochwirksame Erziehungsmethode“ auch in anderen Bereichen einsetzen, um so gewünschte Ergebnisse zu erzielen.
    Ich wünschte mir so etwas für das Mitarbeiten im Haushalt, Aufräumen des Zimmers, Auswahl von Spielfreunden, Lösen von Schulproblemen und später auch für das Mitbestimmen bei der Auswahl der Schwiegertochter/sohnes….

    Das PAS-Syndrom ist schon seit Jahren als unwissenschaftlich dargelegt und wird nur all zu oft von Gutachtern und Gerichten missbraucht.

    Gefährlich ist dieser Irrglauben.. denn er verstellt den Blick auf die mögliche Lösungen!

    Scheidung bedeutet nun mal die Trennung der Familie.. oft finden sich friedliche Lösungen für den nachehelichen Umgang. Doch wenn es nicht klappt, sollte man den Kindern zuliebe loslassen können. Um so größer ist dann die Chance, irgendwann einmal in Ruhe und ohne Kampf seinen Kindern wieder Vater oder Mutter zu sein!

    Gemeinsames Sorgerecht (bei Ex-Partnern, die damit nicht umgehen können) und sehr eigennützig agierende Rechtsanwälte heizen über Jahre hinweg ein Feuer, das unsere Kinder zu Objekten in Gerichtsprozessen macht… und damit zu Verlieren!

    siehe auch bei Bertolt Brecht: „Der kaukasische Kreidekreis“

  32. anastasia1637

    Auch ich bin eine Mutter ohne Kinder. Meine Mäd. els sind seit Februar beim Vater, der mit Freundin und 2 Kindern zusammenlebt. Alle verstehen sich dort prima , aber leider habe ich keine Chance meine Mädels regelmäßig zu sehen. Sie entfremden sich von mir . Ich rufe regelmäßig an und frage, wann sie nochmal kommen (lebe im selben Ort) Die Besuche werden immer unregelmäßiger und seltener . Ich leide unsäglich . Was nützt es, wenn ich den REchtsweg oder Caritas einschalte. Wenn sie nicht das Bedürfnis haben zur Mutter zu wollen, obwohl ich nie Probleme mit beiden hatte. Immer wieder ist der Alltag so voller Termine , dass die zugesagt Zeit wieder abgesagt wird. Ich hänge quasi am Tropf , sauge jede gemeinsame Minute auf und empfinde mich selbst während der gemeinsamen Zeit als stark unter Druck stehend. Nur , weil man gerade dann alles richtig machen möchte. Es tut so weh. Ich suche noch Mütter oder auch Väter, denn ich denke, sie empfinden genauso, mit denen ich mich austauschen kann.

  33. Michaela

    @ moruma

    Danke für diese tollen Worte!!! Du hast wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Ist es wirklich so, dass das PAS Syndrom zwar in Gutachten verwendet wird aber nicht wissenschaftlich bewiesen ist???
    LG Michaela

  34. moruma

    @ michaela

    Das Parental Alienation Syndrome (PAS) des Psychiaters Richard A. Gardner geht aus von einem sehr wichtigen und richtigen Kernphänomen, nämlich der Beobachtung, daß ein Kind bei sich trennenden, scheidenden oder geschiedenen Eltern meist relativ plötzlich und ohne nachvollziehbare Gründe, sich von dem nicht-sorgeausübenden Elternteil und dessen Beziehungspersonen vollständig abwendet und nur noch mit dem Sorgeausübenden und dessen Beziehungsumwelt zu tun haben will. Gardner meint für dieses Phäomen ein Syndrom gefundenen zu haben, beschreibt es, versucht es zu erklären und macht Vorschlage zu seiner Behebung.

    Hierzu ist kritisch zu bemerken: Das Konzept ist
    (1) in seiner syndromalen Konstruktion problematisch und differentialdiagnostisch unausgegoren;
    (2) von grundlegenden, einengenden, einseitigen und damit falschen Annahmen und nicht begründeten empirischen Fakten getragen;
    (3) extrem parteiisch gegen die Sorgeausübenden und unkritisch für die Nichtsorgeausübenden;
    (4) in der „rechtspsychologisch-therapeutischen“ Anwendung in sich unlogisch und widersprüchlich, wenn der Sorgeausübende seinerseits zum PAS-Fall gemacht werden kann;
    (5) einige Empfehlungen verkennen das Prinzip und Gebot der Verhältnismäßigkeit der Mittel;
    (6) die unkritische Anwendung dieses Konzeptes ist damit familien-rechtspsychologisch und für das Kindeswohl außerordentlich gefährlich, besonders wenn es von missionarischen ParteigängerInnen angewendet wird.
    Wie so vieles enthält die Idee aber etwas Wahres und Nützliches, das im Einzelfall zum Nutzen des Kindeswohls hilfreich sein kann. Hier ist die Spreu vom Weizen zu trennen und vor allem darauf zu achten, das Kind nicht mit dem Badewasser auszuschütten. PAS-Fälle kommen sehr wahrscheinlich vor, wenn auch weit weniger oft in der propagierten Einseitigkeit, mit der die neuen MissionarInnen inzwischen auftreten und die Öffentlichkeit wie die Gerichte verwirren und verunsichern.

    Die falschen PAS Dogmen lauten: (1) Ein PAS liegt hauptsächlich an einer Art programmierenden Gehirnwäsche des Sorgeausübenden. (2) Der Umgang mit dem nichtsorgeberechtigten Elternteil ist langfristig für das am Lebenswohl gemessene Kindeswohl immer am besten. (3) Die kindliche Seele und Entwicklung ist durch nichts zu erschüttern und jede Zwangsmaßnahme ist dem Kind zumutbar, weil es doch langfristig betrachtet von einer aufrechterhaltenen Bindungsbeziehung zu beiden Eltern am meisten profitiert.

    Der nichtsorgeberechtige oder nicht dauerhaft bzw. hauptsächlich residente Elternteil und andere Bezugspersonen wie auch sonstige Umstände spielen von vorneherein überhaupt keine Rolle. Wie eine solche wissenschaftlich noch nicht genügend erforschte Theorie so problemlos Eingang in obergerichtliche und höchste Urteile finden kann, ist schwer nachvollziehbar.

    Dies stammt aus einer Publikation von Rudolf Sponsel aus Erlangen; ein approbierter und zugelassener Psychologischer Psychotherapeut und Forensischer Psychologe… und ist von 1999 !!!

  35. Michaela

    @ Moruma
    Danke für diese ausführlichen Erklärungen. Ich befürchte ebenfalls diese von Dir beschriebene unkritische Anwendung dieses Konzeptes.
    Leider fühle ich mich, als wenn man mir nicht nur die Hände sondern auch den Mund „verbunden“ hätte und total ausgeliefert.
    Habe ich irgendeine Möglichkeit mich dieser „Diagnose“ zu widersetzen?
    LG

  36. Sandra

    vermutlich bin ich die erste aus der „sauberen“ schweiz, die sich hier zu wort meldet. mit hilfe vom jugendamt, der schule und meiner familie, hat es mein ex-mann (wir sind seit 6 jahren getrenne und 4 geschieden) geschaft, mir meine kinder weg zu reissen. mit lügen und vielen intriegen ging das bei uns hier zu lande sehr schnell. man musste mich nur als rabenmutter mit leichtem umgang beschimpfen und es lief von alleine. wenn mir miemand hilft, werde ich meine kînder für den rest meines lebens nie mehr sehen. die bürokratie (oder was die darunter verstehen) ist leider auf der seite von meinem ex-mann (er hat sich unterdessen neu verheiratet und seine neue frau, ebenfalls mutter von 2 kinder hat ihm mitgeholfen , mir meine kinder weg zu nehmen) nur damit er vor dem gesetz bessere chancen hat.
    danke für alle zuschriften

  37. RA Thomas von der Wehl

    @ sandra

    Dies ist kein klassisches Forum, auf dem sich verschiedene User austauschen. Ich betreue als Fachanwalt für Familienrecht diesen Blog und antworte auf kurze, allgemein interessante Fragen aus dem Familienrecht.

    Ihr Fall ist sicherlich sehr ungewöhnlich, da ich selbst nur ganz wenige Fälle kenne, in denen der Mutter die Kinder weggenommen wurden. Ob dies etwas mit der Schweiz zu tun hat, kann ich nicht beurteilen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  38. Biggi

    Hallo Bernhard, ich würde mich freuen,von Dir das Gutachten zu erhalten. Mein Sohn lebt bei seinem Vater und der boykottiert alles was es gibt und der Junge gibt sich dem hin. Keiner kann mir helfen, selbst das JA steht auf der Seite des Vaters. Das Wort PAS ist für das JA ein rotes Tuch. Ich stehe vollkommen allein und weiss nicht mehr weiter. Der Vater hat selbst das Handy unter Kontrolle. Meinem Sohn wird nur Hass gegen mich erzählt, mittlerweile glaubt er diese Dinge. Es ist wie bei einer Sekte.

  39. Lutz

    Hallo zusammen,

    ich bin zufällig auf diese Seite gestoßen und möchte gerne einen kleinen Beitrag schreiben, weil sich nach nunmehr 4 1/2 Jahren etwas zu bewegen scheint. Meine Kinder, habe ich seit dieser Zeit nicht mehr gesehen. Die Gründe dafür sind hier schon oft beschrieben worden und sind im PAS-Syndrom zu suchen. Meine geschiedene Ehefrau hat den Kontakt gezielt unterbunden. Meine Töchter sind jetzt 12 und 14 Jahre alt. Nun gibt es seit geraumer Zeit Probleme in der neuen Familie meiner Ex. Meine jüngste rebelliert. Es muss schon einiges passieren, dass sich die Kindsmutter Hilfe bei der Erziehungsberatung holt. Es kommt jetzt so nach und nach heraus, was den Kindern über mich erzählt wurde, damit der Kontakt abreißen konnte. Ich hätte die Kinder ständig geschlagen, wäre kriminell gewesen, hätte mich nicht um sie gekümmert usw. Soweit zum „ganz normalen Hergang“. Was mir jetzt Hoffnung gibt zumindest meine jüngere wieder sehen zu können, ist die Tatsache, dass es vielleicht die Möglichkeit gibt, über die Erziehungsberatung dieses ganze Lügengerüst zum Einsturz zu bringen. Ich habe damals den Kontakt zu den Kindern nicht mit Gewalt durchgesetzt, weil es den Druck auf die Kinder nur immer weiter erhöht hätte. Ich wollte mich nicht daran beteiligen, eine gescheiterte Ehe auf dem Rücken der Kinder auszutragen. Das hätte den Kindern nichts gebracht, und mir auch nicht. So schwer wie es auch ist, so viele schlaflose Nächte man auch hat, die Kinder sind es, auf die man Rücksicht nehmen muss. Die Ungerechtigkeit, die einem vom ehemaligen Partner zugefügt wird, wird man nie beseitigen oder sühnen können. Aber das Leben muss für einen selber auch weitergehen können. Es wird nie mehr so sein wie früher. Es wird nur noch wenige unbeschwerte Augenblicke geben, aber ich denke man muss versuchen sich solche Augenblicke zu nehmen. Mir geht es wirklich ab und an grottenschlecht, aber ich kann mich immer im Spiegel anschauen, und das ist mir sehr wichtig. Die Wahrheit kommt immer ans Licht. Auch Kinder sind selbstständig denkende Wesen, und sie beschäftigen sich gedanklich in irgendeiner Form mit dem ganzen Thema. Ob ich damit richtig liege oder nicht, kann ich nicht sagen, aber es gibt einem zumindest Hoffnung, und die stirbt bekanntlich ja zuletzt. Ich bin mir natürlich im Klaren darüber, dass jede Situation, jeder Mensch anders ist, aber ich kann hier auch nur über mich schreiben.

  40. Sabine

    Hallo,
    ich bin auch eine PAS betroffene Mutter und kämpfe seit 2 Jahren um Umgang mit meinem inzwischen 13 jährigen Sohn. Ich stehe jetzt vor der Entscheidung kämpfe ich weiter vor Gericht (es gab schon 5 Verhandlungen mit „wunderbaren“ Vereinbarungen an die sich der Vater nie gehalten hat) oder warte ich, bis mein Sohn von sich aus sagt, er will wieder Kontakt zu mir. Ich würde mich gerne mit anderen betroffenen Müttern austauschen. Wäre schön, wenn ich Kontakt zu Biggi, anastasia1637 oder annabelle aufnehmen könnte oder ihr meldet euch bei mir?

  41. Jeanne

    Ich erlebe ein anderes Phänomen. Ich bin die Sorgberechtigte gewesen, aber der Vater hat sich bemüht unser Kind von mir zu entfremden, obwohl er selten sein Kind sehen könnte, denn er lebte in Ausland. Ich habe versucht, die Beziehung mit ihm und unserem Kind zu ermöglichen, wie gut ich könnte. Ich habe die Flugtickets besorgt, etc. Der Vater hat nichts anderes getan, als unser Kind einen Gehirnwäsche zu verpassen, und tagtäglich mich während der Besuchzeit zu kritisieren. Trotzdem wollte unser Kind weiter zu ihm, beschwertete gleichzeitig, dass es sich ständig Kritik über mich anhören müsste. Später hat es manchmal selber sich dort über mich beschwertet, z. B. im Frage Taschengeld und andere Grenzen, die ihm missfielen. Dann hat sein Vater ihm vorgeschlagen, bei ihm zu wohnen. Später hat es sich herausgestellt, dass er dafür eine Bedingung stellte, zwar unser Kind sollte fürs Gericht schreiben, dass es mit mir nicht mehr leben wollte, ich wäre eine zu schlechte Mutter. Unser Kind hat sich verweigert es zu tun. Schließlich hat es sich überlegt bei mir zu bleiben. Aber es fing an, mich auch schlecht zu behandeln, genau wie sein Vater, so dass ich das Gefühl hatte, jetzt fängt alles wieder von vorne an, es war als ob ich zurück zur Zeit der Ehe wurde. Ich könnte mein Kind von meinem Ex-Mann nicht mehr unterscheiden.
    Jetzt ist mein Kind zwanzig, und ich muss feststellen, dass ich von den Misshandlungen genug habe. Es wird nie wieder eine normale Beziehung sein. Das Kind hat das Verhalten seines Vaters mir gegenüber übernommen. Es verleumdet mich, ist gemein, macht mich an all seine Problemen verantwortlich, wechselt von nett sein zu grausam sein. Es macht mich krank und ich kann nicht mehr. Das Kind macht einfach der Gemeinste von Beiden nach, denn er will nicht sich an die Opfer identifizieren müssen. So funktioniert PAS. Es muss nicht, derjenige sein, der das Kind NICHT täglich betreut, der die Verleumdung Kampagne ausgesetzt ist (entschuldigen Sie bitte die Fehler, denn deutsch ist nicht meine Muttersprache).

  42. Horst

    Hallo, mir geht es genauso wie vielen anderen hier. Meine Frau schleppt meineKind zum Arzt und läßt prüfen ob er Verletzungen hat, nur weil ich ihn umarmt habe, angeblich hatte er Prellungen erlitten. Sie sagt ständig Besuchskontakte ab, weil mein Kind angeblich nicht will. Telefongespräche wurden mitgehört und mitgeschnitten. Die Richterin hält nichts davon wenn ich von PAS sprechen. Wir wären keine Psychologen. Wenn jemand ein Gutachten hat, wäre ich tiefverbunden wenn ich es bekommen würde. Ich muss jetzt reagieren weil ich glaube das ich es noch früh erkannt habe. Es kann nicht sein wenn man unschuldig ist an den Pranger gestellt zu werden. Danke im Voraus. Gruß Horst

  43. Michael

    Hallo,
    beschäftige mich seit kurzem mit PAS und lese gerade die Beiträge;
    vor 15 Monaten habe ich mich nach über 20 gemeinsamen Jahren von meiner Frau getrennt, nachdem Ihr Verhältnis zu einem ebenfalls verheirateten Familienvater aufgeflogen ist;
    bin damals ausgezogen, in der Hoffnung, Ruhe in unsere Beziehung zu bekommen und unsere 3 Mädels zu schonen, von denen die Älteste (13 Jahre) unbedingt dann bei mir bleiben wollte;
    Erst nach massiver Beeinflussung durch die Mutter ( Kauf Touch- Handy, Fernseher, Piercing…) hat sich unsere grosse Tochter umentschieden und sich allmählich von mir abgewandt mit z.T. unterirdischen Beschuldigungen u. Angriffen;
    Seit den letzten 4 Papa- Wochenenden fällt mir bei der jüngeren Tochter (10 Jahre Zwilling)
    auf, dass diese sehr ruhig und teilweise abwesend wirkt und erst am Folgetag bei mir richtig “ auflebt“ u. sich vor der Übergabe an die Mutter am Sonntagabend dann wieder sehr zurückzieht;
    vor dem letzten Wochenende teilt mir nun diese Tochter ebenfalls mit, dass Sie nicht mehr kommen möchte, Ihren Begründungen nach entnehme ich, dass Sie ebenfalls von der Mutter massiv beeinflusst wird …
    Bin verzweifelt und habe in der Odyssee seit dem Trennungszeitpunkt letztes Jahr mit Jugendamt, Eheberatung, Anwalt usw. keinerlei Erfolge erzielen können;

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ebenfalls über ein entsprechendes Mustergutachten zu PAS Hilfe bekommen könnte ;
    Vielen Dank im voraus!
    Herzliche Grüße
    Michael

  44. Jäger

    Hallo, ich bin als Vater entsetzt, dass es immer noch nicht möglich ist, einer Mutter, die sich systematisch die Kinder durch gezielte Manipulation „gegen den Vater erzogen hat“ das Handwerk zu legen..
    In meinem Fall hat die Kindeesmutter vor 7 Tagen einfach die Koinder aus dem Gymnasium allein abgemeldet und ist ca. 600 km weiter weg nach Ostberlin verzogen. Dies ohne eine Rücksprache mit mir oder gar meine Billigung zu bekommen.. Meine Tocher ( 14-jährig ) leidet am PAS-Syndrom und zusätzlich noch an Magersucht.. Auch dies hat die Mutte ignoriert – Ich selbst musste für eine medizinisch-therapeutische Behandlung sorgen.. Nun habe ich durch den “ Husarenstreich“ meiner Ex noch nicht einmal mehr Kontakt zu meinen zwei noch minderjährigen Kindern.. Mein Sohn ist 11 Jahre alt, die Tochter eben 14 Jahre alt. – Als letztes Mittel habe ich an das zuständige Familiengericht nun einen Eilantrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wegen Sorgerechts und hilfsweiser Kindesherausgabe gestellt. Habe trotzdem eher das Gefühl, dass die Kinder schon zu massiv beeinflusst wurden und auch dieser Antrag in die Hose geht.. Die Schule steht Kopf und hat schon diverse Stellungsnahmen -für mich und die Kinder positiv- abgegeben. Wer kann mir einen Tip geben??

  45. Joachim

    @ moruma
    Die Zitate Deines Beitrages sind falsch gewählt!
    Diese nach Deiner Information wissenschaftlich nicht belegte Diagnose „PAS“ findet sich bis heute leider immer noch nicht in den langen und kostenaufwendigen Familienstreitigkeiten wieder!
    Ich bin selbst ein „entsorgter Vater“ und kämpfe nun bereits seit fünf Jahren um meine Tochter!
    Würde man die ablehnende Haltung des Kindes endlich mal auf eine mögliche Manipulation des sorgeberechtigten Elternteils zurückführen, dann wären unsere Gerichte einen großen Schritt weiter! Im übrigen wurde von Herrn Sponsel aus Erlangen in diesem Zusammenhang auch folgendes festgestellt:
    „Bedeutsam für einen Ausschluß des Verkehrsrechts eines Elternteils ist stets, ob die Einstellung des Kindes auf subjektiv beachtlichen oder verständlichen Beweggründen beruht.“
    Subjektiv betrachtet handelt es sich also wohl hier um PAS, da bei einer solchen Feststellung die „verständlichen Beweggründe“ nicht vorhanden sind!

  46. Joachim

    @ Michaela
    Dieser „Diagnose“ kann sich jeder widersetzen, der für sein Kind die einzig richtige Entscheidung trifft, die da lautet: „Eltern bleiben Eltern“! (Hinweis: http://www.dajeb.de).
    Ergibt sich, dass der – subjektiv beachtliche (OLG Hamm, Beschluss v. 16.11.1995, 2 UF 174/95, FamRZ 1996 S.361) – Wille des Kindes auf massiven Manipulationen des betreuenden Elternteils beruht, die ohne tatsächliche Grundlage sind und das Kindeswohl gefährden, bedarf es einer Überprüfung der Erziehungsfähigkeit der Mutter, um ggf. Maßnahmen nach §§ 1666, 1666a BGB zu ergreifen (OLG Frankfurt, Beschluss v. 14.12.1987, 1 UF 307/87, FamRZ 1988 S. 754, 755; OLG Dresden, Beschluss v. 29.8.2002, 10 UF 229/02, NJW 2003 S. 147).

  47. Nicole

    Hallo, ich habe meinen Sohn 10 Jahre alt, seit ca. 2 Jahren nicht gesehen, da der Vater den Kontakt komplett verweigert. Dazu kommt mein Sohn lebt in Italien und ich in Deutschland. Meine Anwälte pochen auf das PAS Syndrom und mein Sohn zeigt auch die Zeichen sehr offensichtlich. Mein Sohn und ich waren unzertrennlich, ich konnte keinen Schritt ohne ihn machen, vom Vater wurde er in den letzten Jahren permanent manipuliert, so das er sich von mir komplett abwendet, zumindest laut den Aussagen des Vaters. Wie und wo bekomme ich dieses PAS Gutachten von dem hier immer geschrieben wird?
    Ich bin über jede Antwort dankbar da ich nicht mehr weiter weiß. Er fehlt mir so, ich weiß nicht ob mein Sohn die Briefe und Geschenke die ich ihm sende bekommt und auch nicht wie es ihm geht. Telefonisch komme ich auch nicht an meinen Sohn. Er spricht auch kaum noch deutsch da der Vater nicht mit ihm die Muttersprache pflegt.

  48. RA Thomas von der Wehl

    @ nicole

    Ich habe leider keinen Tipp für Sie. Bei einer Umgangsverweigerung ist es ohnehin schon unglaublich schwierig, mit juristischen Mitteln einen Erfolg zu erzielen. Wenn dann auch noch die Entfernung zwischen 2 Staaten zu überbrücken ist, also verschiedene Rechtssysteme eine Rolle spielen, wird es noch problematischer.

    Ich kann nur raten, weiter am Ball zu bleiben, sich weiter um den Sohn zu kümmern, auch wenn sie kein direktes Feed-back erhalten. Irgendwann wird es sich auszahlen.

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  49. Astrid

    Hallo, hier meldet sich eine 3fache Mutter, die vor der nächsten Sorgerechtsverhandlung steht. Mein Ex-Mann hat es durch Manipulation geschafft für 2 Kinder von vornherein das alleinige Sorgerecht zu bekommen. Das alleinige Sorgerecht für den mittleren (12) bekam ich zugesprochen. Da ich nie das Bestreben hatte den Kindern den Vater zu nehmen, habe ich das schlechte Bild, welches mein Sohn von seinem Vater hatte, versucht zurechtzurücken—mit Erfolg!
    Jetzt lebt er mit vorübergehendem Aufenthaltsbestimmungsrecht bei seinem Vater, lehnt jeglichen Kontakt ab. Obwohl es mir in der Seele weh tut, ich kann nicht mehr—ich gebe auch dieses Sorgerecht ab.
    Ich bin einerseits erfreut, dass ed noch weitere „entsorgte“ Mütter gibt, andererseits über diese Tatsache erschüttert.
    Wer hilft den Kindern? Ich habe Angst um deren Zukunft…
    Grüße Astrid

  50. Natalie

    Hallo, ich bin Mutter von 2 Töchter, 11 und 7 Jahre alt. Beide sind dem Vater zugesprochen worden, er ist selbst im Jugendamt. Ich bin Ärztin, arbeite. Meine Große entwickelt jetzt schwere Form von PAS, seit 9 Monaten schon! Die Familienrichterin hat mir empfohlen, nicht mehr weiter zu kämpfen und hatte sogar gesagt, „sonst muß sie wegen dem Sorgerecht nachdenken“!!! Ich mache aber weiter und habe bald einen Termin bei OLG. Ich habe Angst! Habt ihr was von betroffenen MÜTTER gehört? Vielen Dank!

  51. Natalie

    Übrigens – wer kann mir sagen, warum es einen Väternotruf gibt und keinen Mütternotruf???

  52. Marcelo

    Hallo,

    ich brauche Hilfe! Ich bin geschieden seit ein halbes Jahr. In den letzten 3 jahre, habe ich mich täglich um meinem Sohn gekümmert.
    Bei der Scheidung ist folgende Vereinbarung getroffen worden: „Die Beteiligten sind sich darüber einig, dass die elterliche Sorge bezüglich des minderjährigen Sohnes weiterhin gemeinsam ausgeübt wird. Es besteht Einigkeit darüber, dass der Sohn seinen Lebensmittelpunkt beim Vater haben soll. Die Kindesmutter erklärt sich ausdrücklich einversteanden, dass der Sohn in Argentinien leben wird.
    Der Kindesvater erklärt , dass das Umgangsrecht der Kindesmutter grosszügig gehandhabt wird und diesbezüglich einvernehmliche Absprachen getroffen werden sollen.
    Da wir im ausland leben, hat die Mutter meinen Sohn über Weihnachten nach de. geholt. Abgemacht war, dass sie ihn wieder zurücktbringt ende januar.
    So jetzt hat sie ihn behalten, gegen unsere Abmachung, dann das Sorgerecht für sich beantragt. Ich habe ein HKü antrag gestellt und der ist zurückgewiesen worden. Grund dafür: eine Rückführung des Kindes wäre mit eine schwerwiegenden Gefährdung des Kindeswohl verbunden.
    Das ich mich um ihn liebevoll über 3 Jahre gekümmert habe , spielt keine Rolle. Nur die Aussage der Mutter und die indizierte Aussage meines Sohnes, geben mir zu denken dass er manipuliert wird. Alles was ich über PAS gelesen habe , entspricht das Verhalten meines Sohnes mir gegenüber. Denn vor den Urlaub waren wir besten freunde, nach einem Monat , will er schon von mir nicht wissen.
    Den kontakt kann ich nur über Skype halten, aber selten bekomme ich ihn zu sehen und wenn , dann hat er gerade etwas besseres zu tun, seltsam dass seine Mutter immer wenn ich anrufe, irdgenwo gehen müssen, oder wir gerade ein film geguckt usw. und so beschränkt sich die dauer unseres gesprächs auf 2 minuten.
    Ich halte für Gefährlich, Menschen die Kinder manipulieren, und die leider sogar unbewusst ihre eigene Kinder schaden. Hat bitte jemand eine Idee, wie ich meinem Sohn zurückholen kann?? Danke und Grüsse. Marcelo

  53. RA Thomas von der Wehl

    @ marcelo

    in diesen Fällen spiele so viele Punkte eine Rolle, dass ich keinen seriösen Tipp geben kann. Das das HKÜ-Verfahren verloren wurde, wundert mich aber. Ist dort der Rechtsweg schon ausgeschöpft?

    RA Thomas von der Wehl
    Fachanwalt für Familienrecht
    0431 – 911 16
    info@vonderwehl.de
    http://www.vonderwehl.de

  54. Heiko Diekmann

    Hallo auch aus Ostfriesland.
    Leider bin auch ich einer der Väter die ihren 13 jährigem Sohn seit Jahren nicht mehr sehen. Bei mir begann das Problem erst als ich ca. 5 Jahre nach meiner Trennung wieder eine neue feste Beziehung einging.
    Seither geht es Berg ab. Seit 01/2010 habe ich meinen Sohn nicht gesehen und erst vor einiger Zeit wieder ein Gericht um Hilfe gebeten. Habe meinen Sohn seither ein mal 3 Std. gesehen. Jetzt will er aber nicht mehr. Es ist zuviel Stress für ihn soll er gesagt haben.
    Ich würde gern wissen wo ich einen erfahrenen Sachverständigen finde, der sich auch mit PAS auskennt.
    Vielen dank für jegliche Hilfe.
    Heiko

  55. Dr. Helbich

    Hallo ich heiße Christoph, bin 51J, Arzt und wurde 2011 unter erniedrigenden Umständen aus dem Hause ausgesperrt und „entsorgt“, nachdem Frau als Geld-Bevollmächtigte („Vertraute Angetraute“) zu Ihrem Gunsten alles in „trockene Tücher“ gebracht hat. Meine Kinder (3 Jungen 18,16,12) sind gegen mich aufgehetzt , der Älteste sogar bis zur Unterhaltsklage. Ich zahlte aber nachweislich schon immer und jetzt nach Urteil dasselbe weiter wie bisher. Bin über Burnout zur Eigen-Diagnostik gekommen: schwere koronare Herzerkrankung mit thorakalem Aortenaneurysma. Habe wegen mangels Aussicht auf Erfolg bisher nur geschluckt und Jugenamt, Umgangsrechtsklage etc vermieden: wenn es wirklich ein PAS Gutachten gibt, wie Bernhard am 20.6.07 beschrieben hat, so würde es ich mich sehr interessieren und ich bitte um Kontaktvermittelung und Erfahrungsaustausch. Ich bin völlig verzweifelt seit 1 Jahr arbeitsunfähig und verschuldet, evtl. steht bald große Herz-OP an, weiß nicht mehr weiter. Habe bisher schon 4 miese Anwälte verschlissen, nur um mich zu verteidigen.

  56. Blumenschein

    Hallo ich bin der Georg und mir gehts genau so wie euch,
    habe eine Tochter und habe darum gekämmpft das ich sie alle 2 Woche den ganzen Samstag sehen darf. Sie zeigt auch Anzeichen von PAS .Kann ich auch das Urteil haben!!

  57. Nordlicht

    Hallo, ich bin Mutter zweier Söhne (11, 10….seit 7 Jahren beim Vater) mit allen klassischen Anzeichen von PAS. Habe nach damals plötzlicher schwerer Erkrankung geteiltem Sorgerecht als Vorsorgemaßnahme im Todesfall zugestimmt, falls späterhin etwas passiert damit die Kinder nahtlos zum Vater könnten. Wir waren nicht verheiratet. Als ich mich trennte, begann ein nicht enden wollender Alptraum. Gutachter, Verfahrenspfleger, Richter, Jugendamtsmitarbeiter – alles Frauen und alle leicht zu beeinflussen. Man hielt den Vater physisch und psychisch für belastbarer. er war ja ach so charmant und betonte immer wieder, dass er alles ermöglichen würde, was seine Kinder bräuchten. Es war vorauszusehen, was passiert, aber keiner glaubte mir. Wir haben zig Umgangsvereinbarungen, an keine wurde sich je gehalten. Aber auch geahndet wurde es nicht. Die Entfremdung begann schleichend aber systematisch. Kindergeburtstage häuften sich, Telefontermine konnten nicht eingehalten werden, Urlaube wurden immer wieder auf die nächsten Ferien verschoben, Namensänderungen beantragt, das volle Programm. Zunächst riefen die Kinder immer noch heimlich von der Schule aus oder über Telefone von Freunden an, bis sie sich das auch nicht mehr trauten. Ich habe alles versucht, Beratung vorgeschlagen, bin hunderte km zum Therapeuten der Kinder gefahren. Der Vater der Kinder kappt jeden Kontakt zu Beratungsstellen oder Jugendamt, wenn sie seinen Wünschen nicht mehr folgen. Ich war selbst jahrelang mit einem Anwalt liiert, wir kamen gegen all die Lügen nicht an und waren immer in der Beweispflicht. Es hat unsere Beziehung zerstört. Irgendwann habe ich mich zurück gezogen, um keine Angriffsfläche mehr zu bieten, Ruhe zu finden. Seitdem kommt nur noch Post, wenn es wieder mehr Geld sein soll. Für uns verwaiste Mütter kommt zu all dem Schmerz die gesellschaftliche Verachtung, wenn die Kinder beim Vater sind und es keinen Kontakt gibt. Es braucht so viel Kraft, irgendwie weiter zu machen. PAS-verursachende Väter suchen sich gezielt ganz schwache Frauen in der neuen Partnerschaft, die selbst ganz große Verlustängste haben. Diese sind loyal bis an die Schmerzgrenze, oft selbst Mütter stoppen sie diesen Wahnsinn aber nicht, weil sie am Traum einer neuen Familie festhalten. Warum werden solche Väter und Mütter nicht bestraft?

  58. Debbie

    Hallo ich bin Debbie, Studentin der Sozialen Arbeit und möchte gerne meine Bachelorarbeit über das Thema PAS-Syndrom schreiben. Mir ist nämlich aufgefallen, dass in der Praxis wenig davon angekommen ist und auch im Studium habe ich den Begriff nciht ein einziges mal gehört. Sogar meine Professoren wissen extrem wenig darüber. Es wäre fantastisch, wenn ich einmal dieses Gutachen lesen dürfte und wer mag kann mir gerne seine Erfahrungen schicken.
    Herzlichen Dank schonmal 🙂

  59. Heiko Diekmann

    Hallo Debbie,
    Gerne schicke ich dir meine Geschichte. Es ist alles so unerträglich, dass man als „entsorgte/r Elternteil“ schon froh ist, wenn jemand Verständnis für dieses Gefühl der Ohnmacht zeigt.
    Ich habe heut morgen mit der Psychologin telefoniert. Die ist dabei, ein Gutachten mit der Frage ob der geäußerte Wille meines Sohnes ein indoktrinierter oder sein eigener Wille ist, zu erstellen.
    Wie nicht anders zu erwarten, (ich habe mich schon umgehört) habe nur ich ein Problem, weil ich meinen Jungen sehen möchte.
    Ich werde jetzt die Berichte die das „deutsche Jugendinstitut“ (dji) ausgearbeitet hat, der SV zusenden.
    Das Stichwort bei dem dji heißt, „hochkonflickthafte Elternschaft“. Erstellt im Auftrag der Bundesregierung in 2010.
    Ist sicher wichtig den aktuellen stand der Wissenschaft zu kennen. Aber sicher kennen sie den Bericht.
    Nur wo hin soll ich meinen schicken?
    Viele Grüße Heiko Diekmann

  60. Heiko Diekmann

    Hallo Nordlicht,
    Ich kann mir ausmalen wieviel schlimmer es als Mutter sein muss, wo ich als Vater schon fast zugrunde gehe.
    Ich bin auch ein Nordlicht. Kannst dich ja melden.
    heiko.diekmann@gmx.de

  61. Ksenija

    Hallo an alle,ich bin eine Mutter von einem 10-jährigen Sohn.Den Vater, meinen Ehemann habe ich vor 14 Minaten verlassen so zu sagen „bei Nacht und Nebel“.Er ließ mich nicht gehen , ich war auch finanziell von ihm abhängig, und wusste nicht woher ich Geld nehmen sollte um für meinen Sohn und mich eine Wohnung zu mieten.Nun das schaffte ich mit Hilfe meiner Freunde.Mein Sohn und den Hund hatte ich mitgenommen und durch meine Anwältin auch einen schnellen Termin beim Familiengericht.Alle drei wurden vorher mit einem vom Gericht beaftragten Anwalt (getrennt) zu einem Gespräch eingeladen.Es wurde beschlossen das mein Sohn bei mir Leben sollte und er einmal in der Woche für einen Tag und darauf das WE bei seinem Vater verbringen sollte.Mein Ex ist ein sehr dominater Mann und es wurde so gereglt das der eine das Kind zu Schule bring und der andere es abholt.Also man sollte sich nicht treffen.Nach 4 Monaten an einem Freitag( Donnerstag Papa Tag) schlug mich mein Sohn mit seinem Kuscheltier während ich eingenickt war.Durch den Schreck erwacht, schimpfte ich mit ihm und schickte ihn in sein Zimmer.Mein Sohn rief darauf seinen Vater an,der ihn sofort abholte(nachts um 22 Uhr).Ich hatte auch vorher mal mit ihm geschimpft und er hat nie seinen Papa angerufen, warum Jetzt???Ich habe grosse Angst von meinem Ex also lies ich es zu.Darauf mussten wir zum JA und es wurde beschlossen das für meinen Sohn die Wochenwechselregelung“besser“ wäre.Da man mir Angst gemacht hat,man könnte das Kind auch ins Heim oder einer Pflegestelle stecken, stimmte ich zu.Mein Sohn ist sehr schlimm geworden, die zweite Ausgabe seines Vaters.Ich stehe ständig unter Druck im alles „Recht“ machen zu müssen und habe ständig meinen EX im Rücken.Nun möchte mein Sohn bei seinem Vater wohnen(wieder nach Hause) und mich nur WE sehen.Ich war mit der Regelung beim JA nicht einverstanden.und deshalb gehen wir jetzt vors Gericht.Wie ich die Fälle oben gelesen habe, ist meine Panik riesig geworden.Die Dame beim JA frisst meinem Ex aus der Hand.Alles was ich sage klingt wirr wenn man sich dann ihn und seine gepflegte Ausdrucksweise anschaut.Bis zum 6 Lebensjahr des Kindes hat er sich nicht um ihn gekümmert, erst als er gesehen hat das Man Gott spielen kann und ein Kind formen kann hat mein Mann angefangen den Jungen nach „seinem Vorbild“ zu Formen.Ab dem Zeitpunkt hatte ich beschlossen das ich mein Kind „retten“ muss. Leider hat es aber noch 3 Jahre gebraucht bis ich das in die Tat umsetzten konnte.Mein Kind hat gegen alles was ich tue, meiner Mama(wo steht es das man die Oma lieben muss???), meinem neuen Lebensgefährten( der sehr selten vorbei kommt und nie bei uns übernachtet), meinem Essen(koche nur was ER mag), den Nachbarn( die meinem Sohn Süssigkeiten bringen und sein Singen im Flur schön finden,auch Morgens um 7)was auszusetzten.Alle hassen Ihn, ist seine Meinung.Ich bin sehr verzweifelt und weiss nicht weiter.Bin auch seit einem Jahr in Psychotherapeutischer Behandlung, weil ich mit der Situation nicht klar komme.Wer hat BITTE ein Rat für mich.manchmal bin ich so weit um zu sagen“ dann soll er eben gehen….“Mein Ex ist sehr dominant, redet seit Jahren weder mit seiner Mutter noch den Geschwistern.Mit dem Vater sprach er 15 Jahre nicht, vertrugen sich erst als mein Sohn 1 Jahr wurde.Er hat keine Freunde und auf jeder Feier wird er nur einmal eingeladen.hat aber eine einnehmende Wirkung aus die meisten.Liebt es einen richtig fertig zu machen um ihm dann zu „verzeihen“.“Nur“ er hat das meiste Geld, das schönste Haus, das beste Auto usw.Und so erzieht er auch den Jungen.Soll er auch so ein Narzisstisches,assoziales,einsames „etwas“ werden?????Ich kann und will es nicht zulassen.Aber meine Kraft hat Grenzen.BITTE helfen Sie mir.
    k.quisbrok@gmx.de

  62. Holger

    Hallo,

    auch ich habe zwei Kinder die von der Mutter massiv unter Druck gesetzt werden.

    Er geht sogar soweit, dass meine Tochter nicht mehr mit ihrer Mutter kuscheln darf wenn Sie positiv über mich bzw unseren Wochenenden spricht. Du hast mich ja nicht mehr lieb!…..

    Das beide Kinder zum Lügen angestiftet werden.

    Sie meiner Tochter, mit der ich mehrmals die Woche telefoniere, einen Wellensittich verspricht wenn Sie zuhause bleibt. Sag deinen Vater das Du eine Abstand und eine Pause brauchst, dann bekommst Du den neuen (der erste war gerade gestorben und wurde unglaublich vermisst) Vogel.

    Das Sie die Kinder inzwischen gegeneinander ausspielt. „Deine Schwester möchte zum eurem Vater ziehen, hast Du mich wenigstens noch lieb?,

    Das ist nur die spitze des Eisbergs und es nimmt keine Ende.

    Meine Tochter (9) leidet inzwischen unter ständigen Bauchschmerzen. Lt. Ärztin Psychosomatisch und mein Sohn wird immer aggressiver.

    Ich habe im Januar versucht das gemeinsame Sorgerecht zu bekommen.

    Das Verfahren ruht weil die Mutter „glaubhaft“ Versichert hat, dass wir nicht vernünftig miteinander reden können. Wir sollten nun mit Hilfe eines Mediators das kommunizieren erlernen.
    Dieser hat aber bereits nach der zweiten Sitzung gesagt, dass er uns an das Gericht zurück verweisen wird weil die Situation so verfahren ist.

    Auf das Leid der Kinder ist bisher weder das JA noch das Gericht eingegangen.

    Das JA besteht auf einer Kommunikationsbasis zwischen den Eltern. Zitat:
    „….wenn das Reden nicht klappt muss halt einer in den sauren Apfel beissen. Sie haben das alles doch schon sechs Jahre mitgemacht und ihren Kindern beigestanden. Dann wird es in Zukunft auch so weiter gehen können…..“

    Ich bin einfach nur unendlich traurig das keiner mit den Kindern spricht!!

    Ich bin heute zufällig auf dieser Seite gelandet und habe auch das erste Mal von PAS gelesen.

    Auch ich bin nach lesen dieses Threads sehr an dem Gutachten interessiert. Besteht die Möglichkeit es zu bekommen????

    MFG Holger

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