OLG Karlsruhe: Befristung des Unterhalts nach 20 Jahren Ehe

Das OLG Karlsruhe hat am 24.01.08 ein Urteil verkündet, welches nicht rechtskräftig ist, sondern beim BGH liegt und in dem es um die Frage ging, ob bei Ehedauer von fast 20 Jahren der Unterhaltsanspruch der Frau befristet werden kann. Im vorliegenden Fall war die Ehefrau in der gemeinsamen Ehezeit ausschließlich Hausfrau und Mutter gewesen. Der Mann ist hingegen seiner beruflichen Karriere nachgegangen. Die Frau war bei Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages 50 Jahre alt und nach Auffassung des OLG Karlsruhe kann sie die in den vergangenen Jahren erlittenen Einkommensnachteile nicht mehr aufholen. Somit sei eine Befristung des Unterhaltes nicht möglich. Auch käme nach dem OLG Karlsruhe eine Herabsetzung des Unterhaltes nicht in Betracht.

Es wird spannend sein, wie der BGH dazu entscheidet.

89 Reaktionen zu “OLG Karlsruhe: Befristung des Unterhalts nach 20 Jahren Ehe”

  1. Zebra

    Sorry – aber dieses Urteil ist doch lächerlich… Frauen (od. Männer), die Kind/er, Haushalt UND Job auf die Reihe bekommen haben, die sollen nach der Scheidung brav weiter arbeiten und ihren Unterhalt selber (mit)finanzieren! Frauen (od. Männer)die „nur“ zuhause waren, bekommen also den kompletten „Lohn“ (Unterhalt) vom Ex, und das bis in allle Ewigkeit… Ich fass es nicht! Auf das Urteil vom Bundesgerichtshof bin ich auch äußerst gespannt!

  2. Ulla

    Ich warte auch auf das Urteil.Den ich möchte wissen was man in unser Geselschaft heut wert ist,Den eine gute Mutter und Hausfrau zu sein ist weit mehr als ein 8 stunden job.wie bei den Sklaven,ausbeuten benutzen und wenn man alt ist kosten günstig ensorgen.Das spiegelt nach meiner persöhnlichen ausfassung,unsere derzeitige Geselschaft wieder.Und das alles im Namen des Volkes.

  3. Zebrastreifen

    Deine Aussage ist ziemlich oberflächlich. Es wird von Fall zu Fall entschieden.
    Scheinbar bist du eine „Überfrau/mann?“. Was verstehst du eigentlich unter „nur“ zuhause? Beine hochhängen?
    Denke mal darüber nach bevor du so einen Kommentar los lässt.
    Das Urteil wird bestimmt für viele Benachteiligte, die mehr als 20 Ehejahre mit mehr oder weniger Kindern gelebt haben,nicht mehr ins Berufsleben können und keine Aussicht auf einen Job haben, interessant sein.

  4. Zebrastreifen

    Kommentar 3 betrifft Kommentar 1.

  5. RA Thomas von der Wehl

    @ zebrastreifen

    es gibt immer mehrere Sichtweisen und ich bitte auf jede Form persönlicher Angriffe zu verzichten. Jeder darf seine Meinung äußern, muß aber auch Gegenmeinungen respektieren.

    Ich habe Teile gelöscht.

  6. Zebrastreifen

    Frauen(Männer), Kind (1-2)?, Haushalt (Putzfrau?) und Job? Teilzeit oder Vollzeit? Hier müsste man den Sachverhalt tatsächlich kennen und nicht alles so einfach über einen Kamm scheren „Frauen,Kind,Haushalt und Job“ und das bringt man ganz alleine unter einen Hut. Toll!
    Im Prinzip könnte man auch diese Begriffe auf fast einen Nenner bringen, nämlich „HAUS-FRAU“. Ist ja auch ein Job. Also Haus,Frau,Kind,Job.
    Der Nachteil ist, das „Hausfrau“ kein Geld bekommt und es wäre mehr als gerecht, dieses Gesetz (Nicht-Befristung des Unterhalts ) auf den Weg zu bringen.
    Am besten wäre noch, bevor man den Ehestand eingeht, einen Ehevertrag zu schließen. Wird nach dem neuen Scheidungsgesetz seit Januar 2008 dringend empfohlen. Aber Liebe macht bekanntlich blind und wenn man erwacht, ist es allermeistens zu spät.

  7. Zebra

    An Zebrasreifen:
    Eine Person, die „nur“ Zuhause war – 15 Jahre, 20 Jahre… egal.. hat den Job sicher gut gemacht! Hut ab dafür! Ich weiß, was es heißt, Kinder zu erziehen und den Haushalt zu schmeißen. Doch jetzt ist das Kind groß, viell. schon aus dem Haus. Warum soll diese Person nicht arbeiten „müssen“? Hat doch mindestens die Ausbildung als „Erzieher“! Oder andersherum: Die Person, die Kinder Haushalt UND Beruf all die Jahre unter einen Hut gebracht hat – warum MUSS diese weiterhin das Geld selber verdienen? Jetzt auch noch alleinerziehend. Verstehen Sie nun, wie ich es meine?

  8. Zebrastreifen

    An Zebra:
    Zitiere:
    Die Frau war bei Rechtshängigkeit des Scheidungsantrages 50 Jahre alt und nach Auffassung des OLG Karlsruhe kann sie die in den vergangenen Jahren erlittenen Einkommensnachteile nicht mehr aufholen.
    Verstanden?
    Hier geht es nicht darum, ob sie arbeiten muss,soll oder kann sondern hier geht es um die Nachteile, die sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den velen Ehejahren erlitten hat, weil sie eben gerade „nicht“ (Kindererziehung) arbeiten gehen konnte. Heute ist sie über 50 Jahre. Sind das vielleicht gute Aussichten auf einen Job, den man vielleicht vor 20 Jahren hatte? Oder genügt es, wenn Frau dann eine Putzstelle annimmt, denn in den 20 Ehejahren hat sie wahrscheinlich darin ein Zertifikat ohne nennenswerte Bedeutung. Auf jeden Fall sollte hier „Recht“ gesprochen werden.

    Ich habe nichts dagegen, wenn die Kinder groß sind, dass Frau wieder arbeiten geht aber so einfach kann es sich Mann nicht machen.

  9. Japan

    Mich regt diese ewige Jammerei von vielen Frauen echt auf. Ich (weibl.) habe selbst zwei Kinder und bin sofort nach der Mutterschutzfrist wieder arbeiten gegangen.
    Spaetestens ab dem Grundschulalter kann jede Frau halbtags arbeiten gehen und das sollte sie auch tun, denn keine der nach einer Scheidung Unterhaltsbeduerftigen scheint sich zu fragen, wer den Unterhalt zahlt, wenn der Ex stirbt oder schwer erkrankt! Spaetestens dann seid ihr Sozialhilfeempfaenger oder liegt euren Kindern mit Unterhaltsanspruechen auf der Tasche! Denkt darueber mal nach!

  10. Ulla

    Es gab eine Zeit,(vor 20 Jahren) da gab es noch nicht so viel Kinder einrichtungen,Noch heute sagen 80 % der Männer ,das Frauen lieber Mutter und Kind sein sollten.Wir werden heute dafür bestraft.Nach 25 Jahren Ehe,frage ich mich,haben wir nichts geleistet.

  11. Eva

    Die Gleichstellung der Frau in unserer heutigen Gesellschaft ist definitiv nicht gewährleistet,wenn sie sich nach 20 Jahren Familienarbeit vor dem Nichts stehen sieht. Das ist wohl der Fall, es sei denn sie findet nach dieser langen Zeit einen qualifizierten Job, aber das dürfte eher die Ausnahme sein. Ich kenne keine Frau, die sich gerne in die Abhängigkeit ihres Exmanns begibt !! Aber als Klofrau zu enden, ist unzumutbar, während der Mann seine berufliche Karriere ausbauen konnte.

  12. Ulla

    Keine Frau möchte Unterhalt,um sich ein schönes Leben zu machen.Wir haben Ihn uns über viele Jahre erarbeitet.Und es ist auch nicht angenehm,Monat für Monat als Bittstehler dazustehn.

  13. Mini

    Na ja Ulla, das erlebe ich aber nicht so. Die Ex-Frau meines Mannes hat sich inzwischen von seinem Unterhalt ein neues Auto, eine Wohnung und ein neue Schlafzimmer gekauft, außerdem bedient sie einen Bauspar- und einen Rentenvertrag damit. Sein Sohn dagegen erhält kaum vernünftige Kleidung – die kaufen wir meistens. Als jetzt von einer Begrenzung des Unterhalts die Rede war, war ihre Antwort, dass das nicht ginge, denn dann würde der Sohn ja alles von uns bekommen und was der Sohn dann von ihr denken solle.

  14. Carrie

    Mich regt mitunter der Kommentar der Frauen auf, die meinen,weil sie unverzüglich nach der Geburt wieder ins Berufleben zurückkehren, seien sie die „fleißigeren“ Menschen dieser Welt.Ich denke, jede Mutter ,die ein oder gar mehrere Kinder hat und ihren Haushalt,teilweise, in größerer Ausstattung zu versorgen hat,und dies auch gewissenhaft tut,weiß was sie leistet,und das ohne pünktlichen Feierabend…
    Wenn man wieder im Job ist,bedeutet das auch gleichzeitig eine kinderfreie Zeit mit einer Betreuung durch Fremde,das ist wohl nicht unbedingt anstrengender als Haushalt und Kinder non- Stop,sondern kann auch das Gegenteil bewirken,nämlich ein Verschnaufen von alledem….das sollte man vielleicht auch mal zugeben.Außerdem weiß ich nicht,warum die Kinder im frühsten Alter schon unbedingt abgeben werden müssen um später reibungslos dazu übergehen zu „Schlüsselkindern“ zu werden…das ist wohl nicht unbedingt sinnvoll,und die Tendenz zur Gewalt,die mittlerweile bei unseren Jugendlichen Gang und Gebe geworden zu sein scheint wird wohl auch ihre Ursachen haben….ich denke, da hätte in den meisten Fällen etwas Betreuung der Eltern ganz gut getan…

  15. Sonni

    Ich stehe gerade auch vor diesem Problem.Ich bin während meiner Ausbildung mit 19 Jahren schwanger geworden und habe meine Ausbildung,in Absprache mit meinem Mann,abgebrochen.6Jahre später kam nach 1 Fehl- und 1 Todgeburt ein weiteres Kind zur Welt.Als die Kleine 10 Jahre war habe ich als Tagesmutter etwas Geld dazuverdient,später im Minijob.Seit 9 Jahren arbeite ich als Betreuungskraft in einer Grundschule .Vor 1,5 Jahren hat sich mein Mann von mir getrennt.er zahlt Unterhalt für mich, 750 Euro Eigenverdienst werden mir angerechnet,obwohl ich nur 300 verdiene.Er wirft mir vor,dass ich nicht mehr arbeite,aber trotz Bewerbungen keine Chance auf einen 2. Minijob,schon gar nicht auf eine Vollzeitstelle:ohne Ausbildung,fast 50 Jahre,kein Auto und manche stört mein Minijob.Kein Anspruch auf Umschulung,da ich ja keine Ausbildung habe.Was bleibt mir da übrig als im nächsten Jahr,wenn mein Mann in Pension geht,Hartz IV zu beantragen?Der Unterhalt ist jetzt schon gering,wenn er dann weniger Geld bekommt,fällt mein Unterhalt weg.
    Ich bin froh,immer für meine Kids dagewesen zu sein und Beide bestätigen mir das,aber ich stehe jetzt auch vor einem großen Problem.Und mein Mann?Der zahlt seiner Tochter nur das Kindergeld.Er geht nebenbei im Sportclub jobben,doch dieses Geld wird nicht mitberechnet.Verdiente ich
    was dazu,würde es gleich abgezogen werden.
    Es tut schon weh,wenn man merkt,dass 30 Jahre Ehe,Haushalt,Kinder in unserer Gesellschaft nichts wert sind.Aber der Staat fordert mehr Kinder,damit die Renten gesichert sind.Warum unterstützt er dann die Mütter nicht?
    Nur heute kann sich ja keine Mutter mehr leisten,nur für die Kinder da zu sein.Wen wundert es dann,dass so viele Kids auf die schiefe Bahn kommen,immer mehr Kinder Störungen aufweisen?
    Wie soll man diese Politik,diese Gesetze nur verstehen?Die Politiker haben genug Geld und Angestellte,die können alles vereinbahren.Aber ob ihre Kinder so glücklich über ihre Kindheit sind wie meine???

  16. kumba

    Hallo, meine/unsere Scheidung läuft gerade. Meinen Frau hat keine Ausbildung und max. am anfang unserer Ehe aushilfsweise gearbeitet. Jetzt nach über 25 Jahren Scheidung. Ich zahle meine 3/7 Unterhalt, wahrscheinlich bis zur Rente, dann Versorungsausgleich. aus einem Unfall – so ist das dt. Recht – erhält meine Nochfrau die Hälfte meines Schmerzensgeldes (ohne Schmerzen) und denkt nicht im Traum daran, irgend etwas selbst für sich zu tun. Dass ich in der Pflicht stehe, ist richtig und verstehe ich. Ich will gar nicht, dass es ihr shclecht geht. Aber da gibt es keinerlei Antrieb, besser Verpflichtung für sich selbst zu sorgen!
    Unsere 2, gerade erwachsenen Kinder leben bie mir und wollen keinen Kontakt mehr.
    Sowas gibts auch

  17. Sumsel

    Hallo erstmal,
    da dieses Thema für mich (45) gerade ganz frisch ist, habe ich mich hier mal reingelesen. Ich möchte weiterhin um meine Liebe kämpfen, aber leider muss ich mich auch mit dem Gedanken auseinander setzen, dass es für meinen Mann nur die Trennung gibt. Das bedeutet auch für mich leider, dass ich vorerst finanziell von ihm abhängig sein werde. Meinen erlernten Beruf (Schriftsetzerin) gibt es leider seit jahren schon nicht mehr. Ich habe zwar zwischendrin mal das eine oder andere gemacht,(Telefonvertrieb, Aushilfe im Büro) aber leider nicht wirklich eine weitere „erlente“ Tätigkeit vorzuweisen. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema Mediation und werde erstmal den Einführungskurs besuchen. Aber das kostet auch alles… Leider habe ich keine Ahnung von meinen Rechten, Pflichten und dem Umgehen mit so einem komplexen Thema. Ich möchte nicht, das hier der Eindruck entteht, ich würde mich hier ausheulen wollen. Aber vielleicht hat der/die eine oder andere einen Tipp für mich, was ich beachten kann oder muss?!

  18. andi

    hallo erstmal, habe eine frage, wenn die frau von regelmässigen besuchen des mannes im swingerclub wusste, kann sie dieses als scheidungsgrund angeben??zur vorzeitigen trennung.also ohne das trennungsjahr einzuhalten?? wenn sie doch über jahre hinweg diese besuche duldete ??
    mfg andi

  19. RA Thomas von der Wehl

    @ andi

    meines Erachtens reicht das nicht für eine Härtescheidung, aber ganz sicher kann man(n) sich nicht sein. Es hängt auch vom Richter ab.

  20. mary

    Ich lebe seit 2 1/2 Jahren von meinem Mann getrennt. Er hat sich eine neue Familie gesucht und ist ohne Vorwarnung plötzlich ausgezogen. Ich hatte bis zur Geburt unseres 3. Kindes gutes Einkünfte im öffentl. Dienst und mußte meinen Beruf wegen der Kindererziehung aufgeben. Hab dann später wieder angefangen zu arbeiten, konnte aber den Standard von früher nicht erreichen.Mein Mann ist Beamter, fast 5 Jahre jünger als ich, hat am Anfang unserer Ehe weniger als ich verdient und verdient jetzt mehr als das Dreifache.Der Versorgungsausgleich fällt für mich sehr gering aus. Er gleicht nicht die Nachteile aus, die ich durch die Kindererziehung hatte. Habe ich eine Möglichkeit mehr Versorgungsausgleich zu erhalten? Oder habe ich eine Chance auf Unterhalt?

  21. lady

    Hallo zusammen,

    also mich haben viele Kommentare hier sehr erschreckt. Wie können Frauen über „Nur“-Hausfrauen nur so abziehen? Aber darum gehts mir eigentlich weniger.
    Mein Vater lässt sich nun zum zweiten Mal scheiden. Ich bin sein Kind aus erster Ehe und er hat mit meiner geliebten Stiefmutter zwei weitere Kinder in die Welt gesetzt. Wir Kinder sind zwischen 28 und 35 Jahre alt.
    Vor ihrem Zusammenleben war meine Stiefmutter voll berufstätig, hatte eine Ausbildung als Bürogehilfin (den Beruf gibt es heute nicht mehr). Sie hat für mich diesen Beruf aufgegeben. Beide waren 31 Jahre verheiratet, bis mein Vater nach ein, zwei Affären, meine Stiefmutter für eine andere Frau verlassen hat.
    Mein Vater war immer stolz, dass er es sich „leisten“ konnte, die Familie allein zu ernähren und hat meiner Stiefmutter nie nahe gelegt, arbeiten zu gehen. Sie jedoch hat immer wieder kleinere Jobs gemacht, öfter mal versucht, sich selbstständig zu machen auf dem Gebiet der Esotherik, auch einen Computerkurs für Webdesign hat sie besucht.
    Im November 2007 hat mein Vater dann die Biege gemacht. Jetzt hat sie zwei kleine Minijobs, die ihr nicht mal 600 Euro einbringen.
    Das er eine neue Liebe hat, finde ich nicht so dramatisch, dass ist nunmal das Leben und es gibt keine Garantien. Aber es kann doch nicht sein, dass man nach solch einer langen Zeit als Hausfrau und Mutter mit nichts da steht, da man es aufgrund des Alters und der Änderungen in der Berufswelt eh nicht mehr schaffen wird, allein Fuß zu fassen. Der Mann darf dann einen schönen Neuanfang wagen und die „alte“ Frau muss um Hartz IV betteln. Meine Stiefmutter ist nun 53 Jahre alt. Wer würde sie denn als Vollzeitkraft mit veralteter Ausbildung überhaupt noch einstellen?
    Und mein Vater reibt sich die Hände, weil er, dank des neuen Gesetzes, für die 31 Jahre, die sie hinter ihm her geräumt hat, weder was zahlen muss, geschweige denn Danke zu sagen braucht. Also manchmal denke ich, die Gesetzgebung lebt wirklich weit an der Realität vorbei.
    Sicher, junge und „mittelalte“ Frauen können nach einem Leben als Hausfrau oder Mutter von kleinen Kindern wieder selbst Fuß im Berufsleben fassen, aber was ist mit Frauen kurz vor oder in der Rente? Ich bin mal gespannt was bei all diesen Dingen herauskommen wird.
    Bis jetzt waren immer die Männer die Verlierer, klarer Fall, seh ich so. Aber nun sind es in jedem Fall die Frauen, vor allem die, deren Ehen lange gehalten haben.

  22. ingrid

    hallo an alle die von dem neuen Scheidungsrecht verletzt und verstossen und sehr betroffen sind.
    meine situation ist folgende.2005 verließ der vater unserer drei kinder die familie aufgrund neuer liebe in in eine kollegin worauf der kontakt zu den kindern bis auf ca. 4 wochenenden und 2 wochen urlaub, pro jahr eingestellt wurde.
    meine situation ist folgende med. beruf, mit dienste und feiertagen, gearbeitet in der ehezeit ca. 3 jahre, 2,5 jahre ausbildung, ansonsten 14 jahre hausfrau und familienmanagerin und begleiterin eines karrierehengstes, ich musste feste arbeitsverträge wegen wohnortwechsel aus karrieregründen des ex kündigen, werde nun nur noch in einjahres verträgen gesteckt, kann da keine umgangkontakte nicht im erlernen beruf arbeiten, sondern im art verwandten, dies nun seit 2007, nun neue situation, ex wieder verheiratet und kind ist natürlich schon unterwegs, nun soll ich, die erstgattin mit einer abfindung im ersten viertel einer fünfstelligen zahl abgespeist werden, oder eine befristung soll ausgehandelt werden, jedoch eine berufung wurde von der gegenseite schon angekündigt.

    meine konkret frage wird es mir so ergehen, dass ich eine befristung bekomme oder die abfindung akzeptieren muss?
    meine kinder sind seelisch angeschlagen, schlafen jede zweite nacht bei mir, sind 7,13, und einer schon im erwachsenenalter.
    es ist nie möglich einen geregelten umgang für die kinder zu erwirken,denn was ist ein erzwungener umgang?
    ich fühle mich verraten vomneuen scheidungsrecht väter mit gemeinsamen sorgerecht könnn machen was sie wollen…
    grüße

  23. ULLA

    Unterhalt,auch bei Langzeitehen,bekommt man nicht weil man Mutter und Hausfrau war.Unterhalt bekommt man,wenn man bedürftig ist.Aber nicht mal das,steht uns nach den neuen scheidungsgesetz zu.

  24. JoGi

    Auf alle Fälle dürfte das Urteil interessant werden.Ich denke jeder Fall ist individuell zu sehen. Aber wir wissen auch alle, wie es aussieht wenn man sich mit 50 Jahren irgendwo als irgendwas und sei die Qualifikation noch so gut bewerben muß oder will. Alle Fakten erst mal schön beinander und dann sehen was übrig bleibt.

  25. Brigitte

    Sehr geehrter Herr RA Wehl !

    Ich bin mittlerweile 18 Jahre verheiratet. Dieser Ehe entstammt eine 17jährige Tochter. Vor 5 Jahren hatte ich das erstemal die Scheidung eingereicht , da ich den psychischen Druck und auch die körperliche Gewalt nicht mehr ertragen konnte. Ich habe meinem Mann verziehen und die Klage zurückgezogen. Körperliche Gewalt gibt es nicht mehr, ich kann aber das ganze dennoch nicht vergessen. Ich habe es versucht , ich schaffe es aber nicht und zusehends verfalle ich in Depressionen. Sogar meine Tochter sieht mein Leiden und will, dass ich mich nun endgültig trenne. Nun habe ich dazu ein paar Fragen. Der Scheidungsgrund vor 5 Jahren , Gewalt und psychischer Terror , gilt der jetzt auch noch? Mein Mann ist ausserdem sehr hoch verschuldet, müsste er dennoch für mich (Hausfrau seit meiner Ehe) für mich und meine Tochter Unterhalt bezahlen ? Ich würd ja gerne arbeiten gehen , aber ich habe sehr große Panikattacken, Schlafstörungen usw. Auf der Bank wurde mir gesagt , dass ich für seine Schulden nicht herangezogen werden kann.

    Danke für ihr Bemühen

  26. RA Thomas von der Wehl

    @ brigitte

    einen Scheidungsgrund brauchen Sie nicht unbedingt, aber ein Trennungsjahr. Wenn Sie aber auf eine Härtescheidung anspielen, so sind die Gründe von vor 5 Jahren nicht mehr heranzuziehen.

    Für die Schulden haften Sie idR nicht, es sei denn, Sie haben mit unterschrieben.

    Trennunsunterhalt schuldet Ihr Mann sicherlich. Ob Sie später eine Erwerbsobliegenheit trifft, kann ich so nicht beurteilen.

    Nach der Unterhaltsreform wäre erstmal sogar der Krankheitsunterhalt zu befristen.

  27. marie

    wunderschönen guten morgen herr von der wehl, ich habe eine frage: seit mehr als 6 jahren lebe ich getrennt, bisher ohne klärung der unterhaltshöhe. mein exmann (selbständig) hat für mich und mein kind, welches zwar mittlerweile volljährig ist aber noch in schulausbildung ist, einen mtl. pauschalbetrag überwiesen. die höhe hat er selbst festgelegt. nun erhalte ich seit kurzem die volle erwerbsminderungsrente befristet vorläufig auf 3 jahre. jetzt steht eine berechnung eines unterhaltes bevor. kann es sein, dass mir bei der berechnung bereits 400€ für einen möglichen minijob, den ich aber noch nicht habe, zum rentenerhalt angerechnet werden können? bemerk.: ein hinzuverdienst zur rente bis 400 € wäre rentenunschädlich. darüber hinaus würde eine entsprechende kürzung d. rente oder streichung erfolgen.
    ich bedanke mich für eine beantwortung meiner frage

  28. marie

    habs ganz vergessen – bin seit 30 jahren verheiratet – scheidungsantrag läuft noch nicht

  29. RA Thomas von der Wehl

    @ marie

    wenn Sie noch erwerbsfähig sind und der Arbeitsmarkt etwas für Sie hergeben würde, hätten Sie eine Erwerbsobliegenheit. Arbeiten Sie dann aber nicht, könnte Ihnen fiktiv ein Einkommen zugerechnet werden.

    Lassen Sie sich durch einen Fachanwalt beraten, wie Sie mit dieser Erwerbsobliegenheit umgehen.

  30. Petra

    Ähnlich wie Ingrid (Kommentar 22) geht es mir auch. Seit 23 Jahren sind wir ein Paar, seit 12 Jahren verheiratet. Als wir uns kennenlernten, war er arbeitsloser Akademiker und bereits 3 Jahre geschieden. Um ihn zu entlasten, zahlte ich z. T. sogar den Unterhalt für seine Tochter aus 1. Ehe. Ich hatte einen sehr gut bezahlten Arbeitsplatz, habe ihm in unserer Firma einen Job besorgt, mit ihm nach Feierabend BWL und Rechnungswesen gepaukt, so, dass er schnell mit Fachwissen beeindrucken konnte. Später schrieb ich seine Bewerbung für eine gehobene Position in einer anderen Firma. Er bekam die Stelle. Daraufhin machte er einen rasanten Aufstieg auf der Karriereleiter.
    Dafür mussten wir einige Male umziehen. Die Chefs in spe fragten immer, ob denn die Frau auch so flexibel ist und für die Karriere des Mannes mitzieht. Eine Familie, die geschlossen hinter dem Mann steht, war quasi Bedingung. Heute ist er Vorstand (Alter egal). Ich, 46 Jahre, muss mir von seiner 27 Jahre jungen Geliebten vorhalten lassen, dass ich als „Nur-Hausfrau“ bloß darauf aus bin, mir auf Kosten meines Mannes ein angenehmes Leben zu machen. Diese tiefgreifende Erkenntnis kam ihr beim gemeinsamen Wellnessurlaub im 5 Sterne Hotel. Die 27-jährige hat selbstverständlich solch niedere Beweggründe nicht. Sie möchte nur ganz schnell Kinder von meinem Mann.

    Das alle Kinder gleichberechtigt sind, ist selbstverständlich richtig. Zum Wohl der Kinder ist es aber sicherlich nicht, wenn sie sehen, wie ihre Mami mit Füßen getreten wird, die sich nichts weiter zu Schulden kommen lassen hat als älter zu werden.

    Das wir Frauen auch noch in teure Gerichtsverfahren getrieben werden und dort unsere letzten Ersparnisse verballern müssen, ist einfach nur ungerecht.

  31. Herma

    Ich finde es einfach irgndwie naiv, wenn hier gefordert wird, das Frauen nach über 20jähriger beruflicher Abstinenz sich wieder Arbeit suchen sollen. Eine Frau, die solange aus dem Berufsleben raus ist, mittlerweile also auch wenigstens Mitte 40 ist, bekommt in Deutschland keine Arbeit mehr.

    Ich bin auch auf das Geld meines Exmannes angewiesen und ‚kassiere‘ nicht gerne. Im Gegenteil, mir wäre wohler, hätte ich mein eigenes Geld. Aber Bewerbungen verlaufen im Sande.

    Aber warum soll mein Exman nicht zahlen? Ich habe ihm jahrelang den Rücken freigehalten, damit er Karriere machen kann, sein Kind großgezogen. Nach 24 Jahre Ehe besteht von Seiten des Mannes nun einmal auch eine gewisse Verpflichtung der (Ex)Frau gegenüber.

    Einige haben es hier geschrieben: Hausfrau/Mutter sein heißt nicht den ganzen Tag die Beine hochlegen sondern das ist gerade mit kleineren Kindern ein 24-Std Job mit einer mehr als miesen finanziellen Bezahlung gewesen. Abgesehen davon, das es unsere beidige Entscheidung war, dass die Mutter zuhause blieb ist es da nur Pflicht des Mannes, ihr dan nauch nach so vielen Jahren unter die Arme zu greifen.

  32. Melli

    Hallo alle zusammen!

    Ich kann mich über solche Diskussionen immer herrlich aufregen, bin selber gerade in der Trennungsphase, gehe jedoch arbeiten und betreue unseren gemeinsamen Sohn.
    Es kommt doch immer auf den Einzelfall an, viele beklagen sich über den Job Hausfrau, der nicht genügend beachtet wird, aber mal ehrlich, in der heutigen Zeit, ist dieser Job nicht mehr so arbeitsintensiv und körperlich anstrengend. Und mal ehrlich, an alle daheimgebliebenen Mütter, beschäftigt Ihr Euch den ganzen Tag intensiv mit Euren Kindern? Macht Ihr nichts anderes als Haushalt und Kinderbereuung? Sicher, die ersten Jahre sind intensiver, aber danach werden die Kinder selbständiger und dann steht einem Wiedereinstieg nichts im Wege, oder?!Ich wundere mich immer wieder darüber, warum die Frauen in der Ehe, egal ob 10, 20 oder wieviele Jahre auch immer, nicht arbeiten gehen konnten? Waschmaschine, Trockner, Staubsauger etc. machen die Hausarbeit um vieles leichter und die meisten Männer helfen im Haushalt, wenn beide berufstätig sind. Die Frage stellt sich mir da eher, wollte der Mann, dass die Frau zuhause bleibt oder kam es der Frau ganz gelegen, weil ja genügend vom Mann erwirtschaftet wurde? Ich kann nur jeder Frau raten sich nicht darauf zu verlassen, daß die Ehe ewig hält, denn das ist doch schon lange nicht mehr der Fall. Sicher geht jeder davon aus, dass der oder die die Richtige ist,oder es werden Vernunftehen geschlossen wegen Schwangerschaft, aber die Realität belehrt uns eines Besseren! Was auch keine Schande ist, Menschen verändern sich und Untreue, Gewalt etc. hat es schon immer gegeben, nur wurde es früher ertragen und erlitten.

  33. Angel

    Hallo, ich bin jetzt 31,5 Jahre mit meinem Mann verheiratet. Damit er sich seine Firma aufbauen konnte, habe ich meinen erlernten Beruf vor 28 Jahren aufgegeben, unsere Kinder großgezogen, den Haushalt geführt und ihm den Rücken freigehalten. Vor ca. 20 Jahren habe ich meinem Mann dann im Büro geholfen (sprich Büroarbeiten zu Hause ausgeführt für seine Firma), von Anfangs 4 Stunden/Tag sind es heute z.T. 8-10 Stunden/Tag. Da es nicht mein erlernter Beruf war, habe ich mich von Tag zu Tag eingearbeitet. Vor 15 Jahren hat mein Mann sich eine Geliebte genommen – von der er sich bis heute nicht getrennt hat. Vor 7 Jahren habe ich ihn dann verlassen (bin von ein 250 m2 Wohnung in eine 1,5 Zimmer-Wohnung gezogen) da meine Nerven „blank“ waren. Ich arbeite immer noch mit ihm zusammen im Betrieb. Aber da die Situation für mich immer unerträglicher wird, denke ich daran „alles hinzuschmeissen“. Wenn ich mich von meinem Mann scheiden lasse, muss da nach Meinung einiger Leute schämen, wenn ich dann ich von meinem Mann Unterhalt beziehen möchte? Denn mit nunmehr 52 Jahren, 28 Jahren aus meinem erlernten Beruf raus, kann zwar 15 (+ 5 Jahre unendgeltlich) Arbeit im Büro meines Mannes angeben (Sekretärin habe ich aber nie gelernt) – aber bekomme ich da überhaupt noch eine Arbeit angeboten??

  34. RA Thomas von der Wehl

    @ angel

    Sie haben sicherlich einen Unterhaltsanspruch gegen ihren Mann. Nach mehr als 30 Jahren Ehe und im Hinblick auf die bislang bekannte Rechtsprechung zum neuen Unterhaltsrecht, gehe ich derzeit davon aus, dass dieser Unterhaltsanspruch auch nicht zu befristen ist.

    Sicherlich haben Sie eine eigene Erwerbsobliegenheit und werden sich um einen Job bemühen müssen. Ob dies jedoch klappt, ist sehr fraglich. In jedem Fall erscheint es mir besser und sicherer zu sein, jedenfalls einen Teil des notwendigen Lebensunterhaltes selbst zu verdienen.

  35. maja

    Hallöchen…..

    es ist sehr interessant all diese Meinungen zu lesen..
    Ich denke mal,dass es auch damit zutun hat,ob man im Osten des Landes oder im Westen des Landes geheiratet hat und Kinder bekommen hat.
    Ich habe einen 20 jährigen Sohn gross gezogen der jetzt studiert. Er ist mit 1 Jahr in den Kindergrippe gekommen und seitdem habe ich vollzeit gearbeitet……bis zum heutigen Tage. Mir hat auch keiner den HAushalt zuhause gemacht. Ich bin stolz darauf,dass ich nie abhängig war. Meine Mutter hat 3 Kinder gehabt und hat bis 60 Jahre voll gearbeitet.
    Es hat alles mit ein bisschen stolz zutun..
    Mein Junge hat auch daraus profitiert…..man muss arbeiten um sich was leisten zu können.
    Ich habe damals auf Unterhalt von meinen Mann verzichtet,weil ich es immer selbst schaffen wollte.
    Die Männer sind auch nur auf Arbeit gegangen um der Familie ein schönes Leben zu garantieren. Wenn mich ein Mann zwingen würde zuhause zu bleiben-könnte er gleich gehen. Wir sind nicht mehr im Mittelalter und jeder kann sich selbst verwirklichen-trotz Kinder!

  36. Angelika

    Hallo und guten Tag,
    ich war 28 Jahre verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und habe immer halbtags mit gearbeitet, vor der Ehe und bis zu den Kindern, ganztags gearbeitet. Seit 4 Jahren bin ich geschieden und habe bis dato Aufstockungs-Unterhalt bekommen, da ich seit fast 5 Jahren Erwerbsunfähigkeitsrente als Beamtin erhalte, eine Mindestrente. Mein Exmann möchte nun, nach dem neuen Unterhaltsrecht nichts mehr zahlen. Grundsatz des neuen Rechts ist ja wohl, dass jeder so „berechnet“ wird, als hätte er ohne Ehe sein Leben gelebt. (Fiktiv wollte ich Managerin werden, muß ich jetzt meinem Ex Unterhalt zahlen??!!)
    Vorausgesetzt wir auch, dass jedes Kind ab 3 einen Kinderkrippenplatz bekommt…ok, in Deutschland bekommt jedes 10.Kind real einen Platz….und, jeder bekommt einen dementsprechenden Arbeitsplatz…auch ab 50zig!
    Dann sollte die Regierung mal dafür sorgen, dass das so ist! und, hätte ich vor 27Jahren schon gewußt, dass das Gesetz jetzt geändert wird, wäre ich Hellseherin geworden und würde jede Menge Patte verdienen!
    Vor Jahren ist das „Schuldprinzip“ abgeschafft worden, jetzt ist über das Unterhaltsrecht so extrem entschieden worden. Ich denke, das öffnet dem Geld-Verdiener Tor und Tür, zu machen, was er will, da die (meist) Frau und Mutter keine Handhabe mehr hat, die Ehe auch zu ihren Bedingungen weiter zuführen. Es ist ein schlimmer Rückschritt gemacht für den wirtschaftlich abhängigen Partner, der nicht in der Lage ist, nach einer Trennung selbstständig gut weiter zuleben (Jobaussichten).
    Und, liebe berufstätige Frau und Mutter, ich habe keinen Bock auf „Miraculi-Kultur“. Sie wollen mir doch nicht wirklich glaubhaft machen, dass man „Mutter“ und „Ganztagsarbeitende“ zu 100% erfüllen kann!
    Das Fazit ist für mich lediglich, dass die Gerichte sich ihrer Unterhaltsprozesse endledigen auf Kosten der Strafprozesse, die aufgrund von emotionalen Störungen/Vernachlässigungen und ausufernde Gewalt auf Deutschland zukommen werden.
    Desgleichen denke ich auch, dass nicht mehr jeder gleich ist, wie nach dem Grundgesetz verankert, denn Geld regiert die Welt nun exessiv und die Menschen- und Familenrechte zählen nichts mehr.

  37. Ulla

    Guten Morgen!
    Ich habe nach über 25j Ehe nach 9 monaten eine Arbeit als Putzfrau angenommen.,nur um dem Neuen Scheidungsgesetz genüge zu leisten. Ich bin noch nicht geschieden.Ich arbeite 30 stunden die woche.da dieses Geld immer noch nicht reicht um damit mein Leben zu bestreitten,verlangt man von mir ,mit Ahstma ich sollte mir eine 8 st Arbeit suchen oder einen zweiten job.Ich gehe mit meinen Urteil in die 2 Instanz zum Ober.Lan.Frankfuhrt.Ich Denke schon das auch Frauen mit Langzeit Ehen einer Arbeit nachgehn sollten,und wenn es Putzen ist. Danke

  38. RA Thomas von der Wehl

    @ ulla

    ihren speziellen Einzelfall müsste ein Fachanwalt für Familienrecht prüfen. Es gibt sehr viele Einzelfragen, wie weit ihre Erwerbsobliegenheit geht. Wenn Sie eine Empfehlung benötigen, müsste ich den Sitz des Anwaltes beziehungsweise die nächst größere Stadt wissen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  39. elli

    lebe in scheidung .bin auf grund mehrerer schlaganfälle nicht mehr in der lage zu arbeiten. mein nochmann will nur befristet unterhalt zahlen . bin 45 jahre alt und hatte 4 schlaganfälle und kann nicht mehr arbeiten. war 25 jahre verheiratet.

  40. RA Thomas von der Wehl

    @ elli

    Ich kann aufgrund der kurzen Schilderung natürlich nichts abschließendes sagen, gehe aber davon aus, dass es für den Ehemann sehr schwer werden wird, nach 25jähriger Ehe und einer erheblichen Erkrankung eine Befristung des Unterhaltes durchzusetzen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  41. Rüdi

    Bin dieses Jahr 28 lang verheiratet. Seit zwei Jahren ist mein Mann bei einer anderen Frau.

    Bin 50 Jahre, habe drei Kinder per Kaiserschnitt bekommen und sollte auch nie arbeiten gehen, da mein Mann allein für seine Familie sorgen wollte. Daher habe ich auch keinerlei Ausbildung.

    Verschiedene Ärzte haben jetzt gesundheitliche Beeinträchtigungen festgestellt (HWS, psych. Störungen etc.)

    Die Scheidung läuft. In 1. Instanz ist Unterhalt abgelehnt worden. Der nächste Termin ist nun beim OLG.

  42. RA Thomas von der Wehl

    @ rüdi

    Nach den bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Unterhaltsrecht kann ich mir kaum vorstellen, dass hier ein Unterhaltsanspruch (Trennungsunterhalt bezw. Nachehelichenunterhalt) nicht in Betracht kommt. Sollte ein Amtsgericht in dies tatsächlich ausgeurteilte haben, wird das OLG dieses Urteil sicherlich aufheben. Die ehebedingten Nachteile sind nach ihrer Schilderung evident.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  43. maus

    mit 15 zusammen mit 18 verlobt und mit 20 geheiratet jetzt nach 35 jahre ehe scheidung .
    habe nie gearbeitet da mein mann dass nicht wollte . unser sohn ist 30 .
    lande ich nun auf der strasse ? oder kann ich auf nachehelichen unterhalt hoffen !? und wenn ja wie lange …

  44. RA Thomas von der Wehl

    @ maus

    Wenn ich richtig rechne, sind Sie derzeit 55 Jahre alt. Sie sind 35 Jahren verheiratet. Sicherlich haben Sie eine Erwerbsobliegenheit und werden versuchen müssen, jedenfalls im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen Job zu finden. Diese Bemühungen sollten Sie gingen sie pingelig dokumentieren. Ein 400 € Job wird sich möglicherweise finden lassen.

    Im übrigen gehe ich jedoch davon aus, dass Sie einen Unterhaltsanspruch haben, der wahrscheinlich auch nicht befristet war oder begrenzt war. Allein die ehebedingten Nachteile sind enorm und die Ehedauer extrem lang, so dass ich mir keine allzu großen Sorgen machen würde.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  45. maus

    Danke für die Auskunft .
    Was ich noch schreiben wollte , habe keinen Beruf gelernt und zur Zeit einige Atteste, dass ich Arbeitsunfähig bin ..
    PS: Meine Scheidung ist in den nächsten Tagen .

  46. RA Thomas von der Wehl

    @ maus

    Umso größer sind ihre Chancen, einen Unterhaltsanspruch erfolgreich durchzusetzen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  47. maus

    F rage
    Scheidungs und Unterhaltsurteil Heute .
    Fühle mich aber über den Tisch gezogen , da ich vor lauter aufregung auch nicht alles so verstanden habe ,
    und nach 35 ehejahren ein befristeter Unterhalt von 400 Euro an mich gezahlt werden soll für die nächsten 5 Jahre .
    Kann ich da jetzt noch was gegen machen ?
    bitte um schnelle Antwort
    PS. Meine Anwältin hatte da was vergessen was für mich wichtig war abzuklären ..

  48. MissLizzie

    Hallo,

    nachdem ich hier vieles genau gelesen habe, möchte ich auch einen persönlichen Kommentar abgeben.

    All die geschilderten Fälle sind Einzelschicksale, die mit Sicherheit auch unterschiedlich zu betrachten sind. Ich will hier auch gar nicht Einzelfälle betrachten, sondern nur einmal meine Sichtweise darstellen.

    Die Gesellschaft entwickelt sich weiter und wir können nicht an gewohnten Dingen festhalten. Vor 50 Jahren musste der Ehemann noch sein Einverständnis geben, wenn die Frau arbeiten wollte. In vielen Familien ist es schon seit langem so, dass ein Lebensstandard nur zu erreichen und zu halten ist, wenn beide Ehepartner arbeiten gehen. Die Kinder dieser Familien sind mit Sicherheit nicht schlechter erzogen. Womöglich haben es diese Kinder zukünftig auch einfacher sich auf neue Gegebenheiten einzustellen und mehr Selbstverantwortung zu übernehmen. Auch diese These kann allerdings nicht verallgemeinert werden. Jeder von uns hat sein eigenes Schicksal, welches ihn geprägt hat und in irgendeiner Form auch vor Gericht Berücksichtigung finden sollte.

    Was geschehen, können wir nicht ändern, aber wir haben unsere Zukunft in der Hand, diese können wir gestalten, ob mit oder ohne Handicap. Wer den Kopf hängen lässt, der wird nach altem und noch mehr nach neuem Scheidungsrecht den Kürzeren ziehen.

    Worum ging es bei der Verabschiedung des neuen Scheidungsrecht?

    Man hat akzeptiert, dass es kaum noch Ehen von Dauer gibt. Das jede dritte Ehe heute geschieden wird. Jeder der geschiedenen möchte doch einen Neuanfang wagen. Die alte Rechtsprechung….und leider derzeit auch oft immer noch die Neue (auch Richter halten sich gerne an dem Gewohnten fest) hat vielen der Betroffenen einen Neuanfang erheblich erschwert.

    Ich persönlich finde es gut, dass an die Selbstverantwortung des Einzelnen appeliert wird.

    Sicherlich kann man an der herkömmlichen Rollenverteilung festhalten und hier Regelungen schaffen, die einer Verarmung der geschiedenen Frauen in diesen Fällen entgegenwirken. Z. B. der Hausfrau während Ihrer Hausfrauentätigkeit ein sozialversichertes Gehalt zahlen. Wenn sich beide Partner auf die klassische Rollenverteilung einigen, wäre das doch gerecht, oder? Wenn diese Regelung getroffen worden wäre, würde es die klassische Rollenverteilung noch geben?….wahrscheinlich könnten sich Alleinverdiener dies kaum leisten und diese Rollenverteilung würde schon längst der Vergangenheit angehören. 🙂

    Ich als Frau kann nur jedem raten, begebt euch nicht in die Abhängigkeit eurer Partner! Im Berufsleben zu stehen und sein eigenes Geld zu verdienen macht einfach selbstbewusster, auch in einer Beziehung.

    Das heisst für mich auch, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass sich Männer gleichermaßen an der Kindererziehung und dem Haushalt beteiligen, damit es eben nicht zu der einseitigen Doppelbelastung “ Beruf und Familie“ kommt.

    Es gibt viel zu tun.
    Denn noch erziehen wir Frauen Jungs und Mädels oft nach altem Rollenverständnis unterschiedlich

    Denn noch ist es so, dass Frauen für gleiche Arbeit leider immer noch durchschnittlich 30% weniger Gehalt bekommen.

    und so gibt es noch viele Themen, die anzugehen sind……..

    LG
    Lizzie

  49. RA Thomas von der Wehl

    @ maus

    Ich kann absolut nicht sagen, ob hier noch etwas zu machen ist, da ich nicht einmal weiß, um welche Art von Titel es sich handelt. Sollten Sie unsicher sein, sollten Sie unverzüglich eine Fachanwalt für Familienrecht einschalten, um ihre Möglichkeiten prüfen zu lassen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  50. elke

    Hallo Herr von der WEHL;
    3 Tage vor der von meinem Mann eingereichten Scheidung, bekam ich heute ein Schreiben von ihm, wo es um „Hausrat- und Zugewinnsaufteilung“ geht
    Wir lebten 14 Jahre zusammen, seit 6 Jahren getrennt, er seit über einem Jahr in einer festen Beziehung und haben beide einen eigenen Anwalt
    Mein Mann hat ein gutes Einkommen, ich hingegen
    ca.700€ monatlich
    Nun schreibt er, dass er für die Jahre unseres Zusammenlebens, Abtrag für mein Haus mitgezahlt hat, indem wir mit unserer gemeinsamen Tochter, nun fast 18Jahren und meinen beiden Kindern aus 1.Ehe zusammen lebten, Dinge die er in den Jahren renoviert und zusammen angeschafft wurden, er zum Teil wiederhaben will
    Wir hatten vor ca. 1 1/2 Jahren noch einmal ein Gespräch wo er mich auf verschiedene Möbel und die Küche aufmerksam machte, dass er sie mit angeschafft hat. Ich sagte ihm, dass er mitnehmen kann was er möchte, er wollte nichts
    Nun fordert er verschiedene Möbel, Waschmaschine, Trockner usw. und anteilsmäßig für den Abtrag insgesamt 45.000€ von mir zurück
    Abgesehen davon, dass er mir durch einen Darlehnsvertrag noch 15.000€ schuldet,
    hat er die Möglichkeit Geld von mir, eventuell wenn auch gerichtlich, zurück zu fordern?,
    wenn ich auch nicht wüßte, wie mir dies gelingen sollte zu zahlen
    Von meinem Anwalt werde ich erst Mittwoch oder Donnerstagmorgen vor der Scheidung etwas darüber erfahren und bitte Sie daher ihre Meinung dazu zu äußern, damit ich weiß, was auf mich zukommen kann
    Hoffte , dass die Scheidung einigermaßen schnell und relativ ruhig abgewickelt wird,
    aber dem ist ja nun wohl nicht so
    Vielen Dank im voraus

    LG Elke

  51. elke

    Hi,
    ich noch einmal zu 50.
    Da ich nichts von Ihnen hörte, dachte ich, Sie wären im Urlaub
    Auf einer anderen Seite haben Sie auf verschiedene Fragen doch geantwortet
    Die Scheidung ist nun um und seine Forderungen kamen von meinem EXmann nicht zur Sprache
    Mein Anwalt hat sich bei mir nicht recht dazu geäußert, daher bitte ich Sie noch einmal um Stellungnahme, ob mein EX Aussicht auf Erfolg hat, von seinem geforderten Geld eventuell durch seinen Anwalt etwas zurück zu erhalten
    Mit dem Abtrag vom Haus habe ich noch einmal ausgerechnet, dass ca. 25.000€ weniger in den Jahren gezahlt werden mußten, als er ausrechnete und Abtrag, Oel, Strom gingen immer alles von meinem Konto ab
    Dabei war in seinem Schreiben auch die Rede von Renovierungsarbeiten in den Jahren, die wir zusammen lebten, die er von sich aus durchführte von 6.000€
    In der Hoffnung bald etwas von Ihnen zu hören
    verbleibe ich mit
    lGr Elke

  52. RA Thomas von der Wehl

    @ elke

    Ich bitte um Verständnis, aber ich kann nicht alle Fragen zeitnah beantworten. Dafür sind es einfach zu viele geworden. Sie haben zudem einen Anwalt beauftragt und können erwarten, dass dieser Anwalt Ihre Fragen sachgerecht beantwortet.

    Ich denke, ihr Mann hat wenig Chancen, die auf das Haus und den Antrag gezahlten Beträge zurückzubekommen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  53. Pilger0815

    Hallo zusammen.
    Bin 56 Jahre, heiratete mit 21 weil ich“musste“ wie es damals hiess.Unsere einzige Tochter kam dann nach 7 Monaten zur Welt.Meine Firma, die ich aufbaute forderte mich lange ganz. Vor 10 Jahren erkrankte ich schwer mit einer restl.Lebenserwartung von 6 Monaten.Testament, über alles geredet,Firma der Tochter überschrieben.Und dann doch geheilt. Weil ich sie immer nur an Tod erinnerte beharrte meine Frau auf Trennung. Sie war schon immer sehr dominant und mir nie eine Vertraute oder Hilfe. Ich zog aus weil sie es wollte und reichte vor 2 Jahren die Scheidung ein. Das machte sie sehr zornig.Sie wollte die Trennung, nicht die Scheidung. Nun bin ich Frührentner mit geringer Rente. Vor einem Jahr erklärte sie, dass unsere Tochter ( 33), mein Heiratsgrund, nicht meine Tochter sei. Ich lies es 2x überprüfen und sie hat recht. Aber sie könne mich noch härter treffen wenn sie wolle. Aus gemeinsamen Immobilienbesitz stünde mir wohl auch die Hälfte des Geldes zu welches ich dringend benötige, daher möchte schnell die Scheidung die bereits am(Klage) 12.6.2007 zugestellt wurde.
    Die Richterin will nur im Klageverbund vorgehen und lehnt nach Antrag eine Abtrennung des Scheidungsverfahrens ab. Mein Anwalt sagt, da kann man nichts machen und man solle keine großen Geschütze gegen die Richterin auffahren weil man ja von der Richterin was wolle.
    Hab ich ein Recht auf Abtrennung der Scheidung? Was kann ich ich tun um alles zu beschleunigen?

  54. Gabi

    Liebe MissLizzie,

    dass, was Sie schreiben ist doch die graueste aller grauen Theorien!
    Schön wenn die Menschen sich weiter entwickelt haben aber schauen Sie doch einmal in junge Familien. Jeder macht es sich doch so einfach wie möglich und es ist immer noch so, dass sich die Männer nicht an der Hausarbeit beteiligen, geschweige denn zu 50%. Das alles geht auf Kosten der Frauen und natürlich erst recht auf Kosten der Kinder.
    Von Theorie ist noch kein Haushalt gemacht worden und Kinder erzogen worden. Es ist sogar auch immer noch so, dass die Frau noch ihren Karrieremann unterstützt.
    Meiner Ansicht nach entscheidet der Staat durch solche Gesetze in den „Besonderen Schutz“, den die Familie ja nach dem Grundgesetz genießt.
    Und der Staat fördert dadurch den Egoismus, der sowieso hier erschreckend zunimmt. Der Egoismus eines jeden Einzelnen, indem keine ethischen und persönlichen Verpflichtungen der Familie mehr aufrecht erhalten werden.
    Warum sollten denn dann andrerseits noch volljährige Kinder unterstützt werden und warum soll man seine alten Eltern finanziell unterstützen im Falle der Pflege?
    Das ist ein Rad ohne Ende.
    Ich für mich kann nur im Nachhinein feststellen: Würde ich noch einmal vor der Entscheidung stehen, Kinder oder Karriere. Ich würde mich für die Karriere entscheiden, da mach ichs mir doch zeitlich und geldlich einfach.
    Dann wird Deutschland nur noch von den Menschen bevölkerungsmäßig „auf dem Stand gehalten“, die eh von der Stütze leben oder aus dem Ausland hereinkommen und viele Kinder möchten.
    Der Gesetzgeber sollte einmal überlegen, wohin das alles führt.

  55. Henrietta

    Der Gesetzgeber sollte sich einmal mehr Gedanken darüber machen, wie unser Staat familienfreundlicher wird. Frauen sind und bleiben die dummen, weil bzw wenn sie Kinder bekommen. Kinder brauchen wir aber. Junge Mütter sollten mehr Unterstützung bekommen bzw mehr Möglichkeiten, ihre Kinder betreuen zu lassen und beruflich früh wieder einzusteigen. Gäbe es zB familienfreundlichere Firmen mit eigenen KInderhorten wäre das eine der Möglichkeiten.

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die optimale und liebevollste Erziehung durch die Eltern bzw durch die Mutter kommt und auch für Mütter selber ist es schön, ihre Kinder aufwachsen zu sehen und dass nicht nur ein paar Stunden am Tag und sie nicht in fremde Hände geben zu müssen aber als Frau ist und bleibt man die Dumme, selbst wenn man nur ein paar Jahre zuhause bleibt. Schon nach 3-jähriger beruflicher Abstinenz gilt man heute als ungelernte Kraft.

    Hätte ich noch einmal die Wahl könnte ich nicht anders handeln. Auf Kinder verzichten und Karriere machen käme nicht infrage, die Kinder haben meinem Leben erst Sinn gegeben; die Kinder als Kleinkinder schon in fremde Hände geben wäre auch nicht in meinem/unseren Sinne gewesen.

    Meiner Tochter habe ich allerdings mit auf den Weg gegeben, dass es für eine Frau allemal besser ist, frühzeitig wieder beruflich einzusteigen.

    Es ist aber irgendwie schade, dass sich unsere Welt derart verändert hat – in meinen Augen auf Kosten der Kinder.

  56. Gabi

    Henrietta, das sehe ich genauso…
    Aber, warum wird immer nach dem Staat gerufen, bei der Unterstützung der Frau…Kinder haben einen Vater und eine Mutter!
    Warum sollte der Staat dem berufstätigen Elternteil die Verpflichtung des eigenen Nachwuchses abnehmen und das rein auf den finanziellen Mindestsatz für die Kinder beschränken?
    Um Kinder groß zuziehen bedarf es mehr als den finaziellen Beitrag. Dieser sollte auch anerkannt werden, denn es erlaubt demjenigen nicht, voll zu arbeiten und das weit über den 3 jährigen Rahmen des Gesetztes.
    Um „Gleichberechtigung“ zu schaffen müssten beide Elternteile sich gleichermaßen um die Kinder kümmern.
    Derjenige Elternteil der bislang für seine Kinder zahlt, hat bis dato in der Norm alle 2 Wochen seine Kinder über ein Wochenende.
    Ansonsten lebt er sein Leben, ohne Verpflichtungen und ohne Einschränkungen.
    Wenn der betreuende Teil gezwungen ist, sein Leben alleinig zu finanzieren, sollten auch alle Pflichten geteilt werden, ansonsten hink der Vergleich ganz kräftig.
    Eine gute Sache ist für eine „Nurhausfrau“ Rentenbeträge mtl. einzuzahlen denn auf deren Knochen wird unentgeldlich gearbeitet!

  57. Kurt

    Hallo, wo gibt es Infos zum neuen Unterjaltsrecht? Man hört nur das entschedet der Richer! Arbeiten oder/und Unterhalt vom Ex? Was wird von einer Frau über 50 Jahre alt, über 30 J Ehe mit Kinder erziehung und keine Berufserfahrung verlangt? 20 Bewerbungen an Firmen die Fachpersonal suchen, schreiben. Reicht ein 400Eurojob? Muß man diesen 400€ kündigen, um mehr zu verdienen: Was passiert wenn die Firma den Bewerber nach der Probezeit nicht übernimmt? Wird der Unterhalt /3/7, gekürzt?

  58. RA Thomas von der Wehl

    @ kurt

    was Sie sich an Informationen vorstellen, werden Sie nirgendwo finden. Es gibt eine Menge Urteile zu langjährig Ehen, zu ehebedingten Nachteilen, so Erwerbsobliegenheiten von Ehefrauen und was hier noch so eine Rolle spielen könnte. Einen Überblick oder eine Zusammenfassung gibt es nicht. Ohnehin ist jeder Fall für sich zu überprüfen. Es gibt keinen Bereich im Familienrecht, der umstrittene und unübersichtlicher ist, als das Unterhaltsrecht.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  59. Charlie

    Bleibt eine Frau wegen ihrer Kinder daheim und verdient in der Zeit kein Geld, kümmert sich um alles, hält dem Mann den Rücken frei, so ist der damit einverstanden, meistens wünscht er es sogar genau so! Das ist für mich wie ein Vertrag. Mann arbeitet, verdient Geld, Frau kümmert sich um alles andere, zieht die Kinder groß und im Alter leben sie gemeinsam vom Verdienst des Mannes. Man kann darüber denken, was man will, aber die beiden waren sich über viele Jahre einig.
    Oft ist es dann so, dass der Mann in die Midlifekrise kommt und die Ehe kaputt geht. Leider müssen sich viele Männer dann nicht mehr an den ungeschriebenen Vertrag halten, den sie mit den Frauen geschlossen haben und die Frau erlebt in ihrem Alter große Armut. Egal, was ein Gesetz da sagt und was man davon hält, wenn Frauen nicht arbeiten – das ist in einem solche Fall einfach Betrug an der Frau!!!

  60. RA Thomas von der Wehl

    @ charlie

    die von Ihnen geschilderten Probleme werden sehrwohl von den Gerichten berücksichtigt. Das maßgebliche Stichwort ist hier „ehebedingte Nachteile“. Eine Befristung oder Begrenzung des Unterhaltsanspruches wird dann nicht in Betracht kommen, wenn aufgrund der Kindererziehung die Frau ehebedingte Nachteile hattte. Diese Nachteile sind in jedem Falle von dem Mann über den Unterhaltsanspruch auszugleichen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  61. Helga

    Habe meinen Mann mit 16 kennengelernt, er war 23, bei der Heirat war ich 20. Habe vor der Ehe einen kfm. Beruf erlernt, wollte dann aber noch studieren. Habe dann ein Studium im öffentl. Dienst absolviert, bin Dipl-Verw.w. Kurz vor dem Studium heirateten wir, so verdiente ich während des Studiums mehr. Mein Mann hatte vor der Ehe gerade sein Dipl.-Ing.-Studium abgeschlossen, ging später auch in den öff. Dienst. Wir haben also beide den gleichen Bildungsstand, er verdiente nur etwas mehr, weil er älter ist. 7 Jahre blieben wir gewollt kinderlos, arbeiteten und verdienten beide. Dann bekam ich 3 Wunschkinder. Beide wollten wir, dass ich sie ganztags zu Hause betreue (mein Mann hatte da in seiner Herkunftsfamilie schlechte Erfahrungen mit der Berufstätigkeit der Mutter gemacht.) Ich gab also einen unkündbaren Job im öff. Dienst auf Akademikerniveau auf – für meine Kinder gerne! – Eins unserer Kinder ist (nicht schwerst-) behindert, hatte und hat besonderen Betreuungsbedarf.
    Die Kinder sind nun fast 18, 21 und 23 Jahre alt, ich bin bald 51, mein Mann ist im Vorruhestand.
    Mein Gerechtigkeitsempfinden sagt mir, dass ich vom Gesamteinkommen Anspruch auf die Hälfte habe und davon, hälftig, gemeinsam mit meinem Mann, den Unterhalt für die Kinder aufbringen muss.
    Ist das so?
    Oder werde ich mich bewerben müssen (für einen Job weit unter meinem Ausbildungsniveau wäre es ja nur realistisch), während mein Mann seinen
    Vorruhestand genießen darf?
    MfG
    Helga

  62. RA Thomas von der Wehl

    @ helga

    Es wird sicherlich festzustellen sein, welche ehebedingten Nachteile bei Ihnen zu konstatieren sind. Auf der anderen Seite werden Sie nicht frei davon sein, für den eigenen Bedarf Sorge zu tragen, indem sie sich um einen Job bemühen. Eine Erwerbsobliegenheit werden Sie mit 51 Jahren noch haben. Sodann wird sich die Frage stellen, was Sie verdienen können und inwieweit danach noch ehebedingte Nachteile übrig bleiben, die durch Unterhalt des Ehemannes auszugleichen wären.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  63. Roswitha

    Ich habe keinen Kommentar und auch leider keine Hilfe für die vorgenannten Problematiken, weil ich kein Anwalt bin.
    Fragen und Hilfe für mich würde ich mir wünschen.
    Ich bin gelernte Bürogehilfin, habe meine Lehre bei einer weltweit bekannten Firma gemacht.
    Für die damalige Zeit habe ich schon gutes Geld verdient.
    Dann habe ich mit 21 meinen „noch“ jetzigen Mann kennen gelernt.
    Bevor wir 1 Jahr nach Südafrika gingen, haben wir uns verlobt. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir immer ein gemeinsames Konto.
    Zurück aus Südafrika hatte ich eine gute Arbeitsstelle bei BBC Mannheim, speziell für Englisch und wurde nach einem Jahr Schreibdienstleiterin mit sehr gutem Gehalt.
    Während dieser Zeit war mein Mann Student an der Hotelfachschule Heidelberg, ohne eigenes Einkommen.
    Nach 5 Jahren „Zusammenleben“ haben wir geheiratet.
    Danach ging es 3 1/2 Jahre nach Kenia, mein Mann war der Hauptverdiener, ich habe nebenberuflich Geld mit dazu verdient.
    Als ich schwanger wurde, mit nahezu 30 Jahren, wollte mein Mann zurück nach Deutsch-land.
    Wir haben wieder ganz von vorne angefangen.
    Unser zweites Kind war unterwegs.
    Wir sind in den 80er Jahren von Scheidegg i. Allgäu nach Mainz, von Mainz nach Tornesch, von Tornesch nach Ransbach-Baumbach, von Ransbach-Baumbach Bad Kreuznach umgezogen.
    Meine persönlichen Wünsche, in Tornesch hätte ich für eine Zeitung schreiben können, in Ransbach-Baumbach mich in der Politik engagieren, wurden nie berücksichtigt.
    Die letzte große Veränderung war die erwünschte Selbständigkeit meines Mannes in der Gastronomie.
    Ich wollte nicht, aber mußte, weil plötzlich seine Stellvertreterin aus einem früheren Betrieb nicht mitkommen konnte?
    Meine Kinder waren damals 6 und 7 Jahre alt.
    Ich habe 10 Stunden am Tag gearbeitet, plus Haushalt und dem schlechten Gewissen meinen Kindern gegenüber.
    Mein Mann hatte vor unserer Hochzeit, aber ab unserer Verlobung 2 Lebensversicherungen abgeschlossen, ohne meinen Namen auftauchen zu lassen.
    Darauf angesprochen meinte er, ich würde ja sowieso alles erben, falls ihm etwas passiert.
    Vor 7 Jahren ging sein Betrieb pleite.
    Ich habe im ersten Betrieb 10 Jahre gearbeitet, für damals in DM 600,– im Monat,.
    Er hat eine Lebensversicherung für nahezu € 50.000,–verkauft.
    Wir mußten unser Haus verkaufen, lächerlicher Erlös: € 165.000,–.
    Die Schulden waren niemals meine, sondern seine für seinen Betrieb.
    Ich habe keinen Mietvertrag unterschrieben, wir hatten ja, ein gemeinsames Geschäftskonto bei der SK, weil ich Einzahlungen und Überweisungen vorgenommen habe.
    Ich war als „geringfügig“ Beschäftigte angegeben.
    Nach dem Zusammenbruch des Betriebes habe ich, mittlerweile 56 Jahre alt, keine neue Beschäftigung finden können.
    Es gibt noch verschiedene Lebensver-
    sicherungen, auszahlbar in den nächsten Jahren.
    Ich befürchte, daß die „große“ Lebensver-sicherung, die ja auch nur auf seinen Namen läuft auch nur von ihm in Anspruch genommen werden kann`?
    Ich 30 Jahre mit bezahlt habe, alle Wege mit ihm gegangen bin?
    Heute wirft er mir vor, daß ich nicht arbeiten will, obwohl ich mich sehr bemüht habe Arbeit zu finden.
    Dann könnte ich nämlich gehen. Hätte ich einen Job und könnte mir eine Wohnung leisten wäre ich heute weg.
    Mfg
    Roswitha

  64. RA Thomas von der Wehl

    @ roswitha

    auf die noch vorhandenen Lebensversicherungen Ihres Mannes hätten sie über den Zugewinnausgleich möglicherweise einen Anspruch. Sollte der Betrag noch während der bestehenden Ehe ausgezahlt werden und Ehemann den Betrag verbrauchen, wäre das Geld verloren.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  65. Lara

    Hallo,
    ich habe mal eine frage an sie:
    seit juni 2009 bin ich bei mama und mein papa zahlt nach mehreren aufforderungen nicht an mich.
    ich bin 18 jahre und bin auf das geld angewiesen.
    er reagiert nicht auf den anwalt und hat aber ien gutes monatliches einkommen.

    Wie soll ich mich ihrer mienung nach verhalten?

    lg Lara

  66. RA Thomas von der Wehl

    @ lara

    Ob Sie einen Unterhaltsanspruch haben, hängt davon ab, was Sie derzeit machen. Volljährige Kinder haben einen Unterhaltsanspruch nur, wenn sie sich in Schul-oder Berufsausbildung befinden. Sollte dies nicht der Fall sein, muss ein volljähriges Kind für sich selbst sorgen.

    Sollten Sie noch zur Schule gehen oder eine Ausbildung machen, muss der Anwalt eine Klage auf Unterhalt fertigen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  67. Hedwig

    Hallo, ich brauche mal Ihren Rat, Herr v.d.Wehl. Bin seit 1975 verheiratet, seit 2005 getrennt lebend, wir haben 2 Kinder, 1982 und 1985 geboren. Das jüngste Kind hatte wegen Neurodermitis einen erhöten Betreuungsbedarf, so daß ich von 1982 bis 1998 nicht berufstätig war. Seit der Geburt des 1. Kindes bin ich in der Familienversicherung PKV-versichert. Meine ursprüngliche Ausbildung: Betriebswirtin. 1998 arbeitete ich je nach Auftragslage als Schreibkraft und begann eine neue Ausbildung als Therapeutin. Seit 2000 habe ich eine eigene Praxis, die mal so und mal so läuft. In den ersten Jahren gab es rote Zahlen, heutzutage verdiene ich im Durchschnitt 1000 Euro/Monat. Mein Mann ist Beamter und verdient A15 (nach seinen Aussagen 3500 netto). Er möchte sich jetzt scheiden lassen, weil er eine Kollegin heiraten will, mit der er seit 5 Jahren im eigenen Haus zusammen lebt. Meine Frage – kann ich mit meinen fast 56 Jahren unbefristet Aufstockungsunterhalt und Krankenversicherung von meinem Noch-Ehemann verlangen? Meine Einkünfte sind sehr schwankend, v.a.jetzt in der Wirtschaftskrise. Ich habe manchmal große Existenzängste. Die beiden Kinder studieren noch, haben aber kleine Nebeneinkünfte. Stehe ich jetzt im ersten Rang der Unterhaltsansprüche? Ich lebe viel, viel bescheidener als noch zu Ehezeiten, sehr kleine Wohnung, kein Urlaub, kein Auto. Bemühe mich immer wieder um Nebenjobs, aber aussichtslos in meinem Alter. Ab und zu verdiene ich als Referentin etwas hinzu, aber auch sehr schwankend, je nach Auftragslage. Danke für Ihre Antwort.

  68. Ulla

    Hetwig
    Ich lebe heute nach 27j Ehe auf 30qm,der ex sein Wohnzimmer ist 42Qm.
    Ich gehe eine Arbeit nach,(Putzen).5Stunden.
    Ich bekomme keinen Unterhalt,auch mit Titel.
    Ich habe seit meinen 14 Lebensjahr Ahstma.
    Seit über 7 Jahre Kämpfe ich.Seit 5 Monate bin ich nun schon mal geschieden.Ich kann Ihnen nur schreiben,kämpfen Sie für ihr Recht.Fühlen Sie sich nicht als Bittsteller ,Sie haben viele Jahre auch was geleistet.Und mit einen guten Anwalt klapt das schon.Was haben wir denn zu verlieren,auser Hartz4.

  69. RA Thomas von der Wehl

    @ hedwig

    Ich kann ihre Unterhaltssituation nicht abschließend beurteilen. Grundsätzlich kann ich nur raten, rechtzeitig einen Fachanwalt für Familienrecht beizuziehen.

    Sicherlich haben Sie eine eigene Erwerbsobliegenheit und es stellt sich die Frage, inwieweit diese mit ihren jetzigen Tätigkeiten ausgefüllt ist. Nur wenn die sich in Ausbildung befindlichen Kinder keinen Unterhaltsanspruch mehr haben, rutscht die Ehefrau in den 1. Rang.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  70. Hedwig

    Danke für Ihre Antwort, auch für Deine, liebe Ulla! Meine Erwerbsobliegenheit ist zeitlich bis zum Limit ausgefüllt, aber finanziell nicht. Genau das ist ja das Problem. Ich arbeite sehr viel, aber es bringt nicht genug ein. Für andere Jobs bin ich nach allgemeiner Meinung (nicht nach meiner!) zu alt. Ich bewerbe mich immer wieder und bekomme nie etwas, oft noch nicht mal eine Antwort. Das ist frustig, da ich sehr gerne arbeite. Hat in so einem Fall der super verdienende, lebenslang verbeamtete Ex-Ehemann, der all seine Kosten teilen kann mit seiner Lebensgefährtin, nicht die Pflicht zur Aufstockung? Ich meine, wenn nicht in diesem Fall nach 35 Jahren Ehe, wann denn dann?
    Danke nochmals ….

  71. Lilly

    Diese Seite ist super und sollte Ihren Weg zur Regierung bahnen, damit die mal sehen können, wie es da außen wirklich abgeht.
    Ich selbst stehe nach der Erziehung meiner drei Kinder da und bekomme seit 1 1/2 Jahren keinen Job (war zuvor 10 Jahre berufstätig). Was helfen mir die Betreuungsangebote, wenn ich bei jedem Gespräch gefragt werde wie alt meine Kinder sind und warum ich bei meinem Arbeitgeber gekündigt habe. Ich hatte sogar vor vier Jahren einen Wiedereinstieg in meinen alten Beruf gefunden,aber was hilft das, wenn der Partner meint, er müsse nichts dazu tun. Nach einem Jahr habe ich kapituliert. Hätte ich damals gewusst, was noch auf mich zukommt, hätte ich schon zu dem Zeitpunkt meine Kinder gepackt und wäre ich eine Wohnung in der Stadt gezogen, um meinen Job behalten zu können. Statt dessen entschied ich mich für Familie und Ehe (da ich selbst ein Scheidungskind war und meinen Kids das ersparen wollte) – was ein Fehler war, wie ich jetzt weiß. Denn bei dieser Entscheidung blieb ich der absolute Verlierer. Mein Mann, der immer auf Karriere aus war, hat mittlerweile seinen Job nach 30 Jahren gekündigt – „Burnout“ – BINGO!!! Obwohl ich beruflich wirklich gut orientiert war, bekomme ich keinen Job. Also mache ich mich immer mehr mit dem Gedanken vertraut putzen zu gehen. Was haben da die Kinder noch für eine Perspektive, wenn sie sehen, was ich einmal war und wie ich nun ende?

  72. Gabi

    Ich denke, alle so arg Betroffenen sollten einmal den Petitonsausschuß des Bundestages anschreiben!
    Das neue Scheidungsrecht ist meiner Ansicht nach keineswegs gerecht, sondern begünstigt ausschließlich den finanziell starken Part in einer Ehe.
    Das heißt, für den wirtschaftlich schwachen (egal aus welchen Grund. Familiär entstanden oder aufgrund der heutigen Wirtschaftslage und Einstellung der Wirtschaft gegenüber über 40zig Jährigen) Part ist es ein schlimmer Rückschritt in die Abhängigkeit einer Ehe.
    Was hat der Schwächere für Alternativen bei einer Trennung?
    Keine! also werden viele zukünftig wieder in einer Ehe verharren (müssen) und sind vollkommen auf das „Wohlwollen“ des Partners angewiesen.
    Das kanns meiner Ansicht nach nicht sein!

  73. Theodora

    Nach 30 Jahren Ehe, in denen ich erfolgreich berufstätig war, u.a. auch ein 9jähriges Studium meines Mannes mitfinanzieren durfte, ein Kind großgezogen habe, immer wieder meine guten Jobs aufgegeben und für meinen Mann und seinen Job in eine andere Stadt gezogen bin (bis ich keinen eigenen Job mehr bekam aufgrund meines Alters von über 50), wurde ich sehr krank (chir. OP und schwere Depression). In dieser für mich ausweglosen Situation trennte sich mein Mann von mir. Die Scheidung läuft, das Trennungsjahr ist jetzt beendet. Nach zwei Jahren Arbeitsunfähigkeit habe ich in den letzten Monaten (mit fast 56) fast täglich Bewerbungen geschrieben, aber auf dem Arbeitsmarkt offensichtlich keine Chance mehr. Die Existenzängste erdrücken mich, die Depressionen schlagen wieder zu, um die ff. Therapie muss ich mit der Krankenkasse „kämpfen“ – wie soll das weitergehen? Mein Mann hat eine Arbeit – wird er nach der Scheidung für mich aufkommen müssen und wie lange? Oder muss ich mich aufgrund meines angeschlagenen Gesundheitszustandes und der Aussichtlosigkeit auf eine eigene Arbeit mit dem Gedanken HartzIV vertraut machen. Und das, nachdem ich so viele Jahre lang trotz Ehe und Kind und meinem Mann zur Seite stehen einen guten Job gemacht habe?

  74. RA Thomas von der Wehl

    @ theodora

    Nach ihren Schilderungen liegen hier massive ehebedingte Nachteile vor, die gegen eine Befristung oder Begrenzung eines Unterhaltsanspruches sprechen. Wenn zudem bei ihnen keine Erwerbsobliegenheit festzustellen ist, weil ihr Gesundheitszustand und Ihr Alter dies nicht mehr hergeben, würde ich mir wegen des Unterhaltsanspruches nicht so große Sorgen machen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  75. helly

    Nach 23 Jahren Ehe hat mein Mann mich betrogen.
    Mit einer Prostituierten. Sie hatten ein Verhältnis,
    was 1 1/2 Jahre bestand. Nachdem ich dahinter kam, hat er angeblich das Verhältnis beendet.
    Während dieser Zeit hat er finanziell (manchmal im
    Stundentakt) unser Konto geplündert. In letzter Minute konnte Freunde mir finanziell, unser Eigentumswohnung retten. Er hat alle Mahnungen-
    Kontoauszüge usw. verschwinden lassen.
    Nach einer erfolglosen Eheberatung(er schaute
    nur gelangweilt aus dem Fenster) ist mein
    Vetrauen und natürlich auch mein Selbstwert –
    gefühl absolut im Keller.
    Ich muss dazu sagen, bei meinem Mann wurde vor ca. 10 Jahren Parkinson festgestellt und ich
    konnte durch die Pflegestufe nicht mehr halbtags
    arbeiten. Er bekommt eine Erwerbsunfähigkeits -Rente und ich habe einen 400 Euro Job.
    Da sich nicht’s im geringsten geändert hat,
    und ich nur noch leide, möchte ich mich trennen.
    Er wird sich nie ändern, sondern hat immer neue Lügen und läuft mit immer neuen Telefon Nr.
    in der Tasche durch die Gegend.Das ist bitter
    und tut auch unsagbar weh.
    Nun habe ich bei einer Trennung aber unsagbare
    Existensängste und weiß einfach nicht weiter.
    Ich werde jetzt 58 Jahre und ich werde mit
    Sicherheit keinen Job mehr angeboten bekommen.
    Unsere Kinder sind alle schon ausser Haus, der
    jüngste mit 22 Jahren ist letzte Woche ausgezogen, weil er die Zustände und das ewige
    Lügen und betrügen seines Vater’s live
    mitbekam.
    Wer kann mir bitte einen Ratschlag geben, wie
    ich mich verhalten soll und vielleicht auch in meinem Alter nicht aufgebe.
    Wie sieht es rechtlich aus, bekomme ich Unterhalt, oder muss ich jetzt Hartz 4 beantragen. Unseren Abtrag bzw. die Wohnung
    wird keiner alleine halten können.
    Bin für jeden Rat dankbar. Danke

  76. elke

    Seit Mai 2009 ist meine Tochter ganz bei mir.
    Sie hat letztes Jahr ihren Realabschluss gemacht,
    dann mit dem Fachabi begonnen, welches sie nach 6 Wochen abbrach. Sie macht nun seit Oktober ein unengeldliches Praktikum im Pflegebereich und ist auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle
    Zu ihrem Vater hat sie nur noch Kontakt, wenn es um Geld geht. Ihr Vater zahlte bisher keinen Cent Unterhalt, obwohl er gut verdient und ich auch noch seit September arbeitslos bin, so fällt es mit dem finanziellen noch schwerer
    Der letzte Stand von ihm ist, dass er nichts für sie zahlen muss, da sie im Moment keine Schule besucht und auch keine Ausbildung macht
    Sind seine Argumente rechtens?
    Vielen Dank im voraus

  77. elke

    Hallo Herr von der Wehl,
    sind Sie so lieb und beantworten meine Frage vom 7.1.2010 kurz,
    damit ich in einer Art und Weise handeln kann

    Vielen Dank

  78. RA Thomas von der Wehl

    @ elke

    Ich gehe davon aus, dass Ihre Tochter volljährig ist. Volljährige Kinder haben nur einen Unterhaltsanspruch, wenn sie sich in Schul-oder Berufsausbildung befinden. Dies ist derzeit bei ihrer Tochter nicht der Fall, so dass die Tochter selbst für den Unterhaltsbedarf sorgen muss.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  79. Ingrid

    Unterhalt für „Nur“- Hausfrau, also mir platzt da ja die Hutschnur.
    Warum geht eine Ehefrau/Mutter 20 Jahre nicht arbeiten?? Es ist ja wohl dank moderner Technik heute kein Problem mehr das unter einen Hut zu bekommen??
    Nunja, ich bin inzwischen über 20 Jahre verheiratet – mein Mann brachte 2 Kinder mit in die Ehe, zusammen bekamen wir nochmal 2. Ab meinem ersten „eigenen“ Kind ging ich nicht mehr arbeiten. Mein Mann wollte sich selbstständig machen, was heisst: Teilzeitjob, Teilselbstständigkeit (mit sehr offenen Arbeitszeiten zum Abend hin und noch 2 mal wöchentlich Abendunterricht) dazu Umbaumassnahmen am Geschäft. Ich legte mich in der Zeit auf die faule Haut!!?? Nein, ich sorgte dafür, dass ALLES läuft, dass er den Rücken frei hat für SEINEN Traum, kümmerte mich um unsere und seine Kinder, das Haus ca.150 qm und den Garten. Wer bitte sollte denn für die Mahlzeiten, die Hausaufgaben, die Wäsche von 5 Personen sorgen, wenn ich arbeiten gehe. Wer – wir leben auf dem Land, da fährt nicht alle 12 Minuten Bus oder Bahn – die Kinder zum Sport, Nachhilfe, Freunden, Kindergarten, Nachhilfe bringen?
    Fazit: Mein Mann konnte seinen Traum verwirklichen – dies wäre für ihn nicht möglich gewesen, wenn ich auch auf MEINE berufliche Karriere bestanden hätte.
    Ich habe immer wieder auf 400.- gejobt um eigenes (Taschen)Geld zu haben und meine „LUXUS“-Ausgaben nicht von ihm finanzieren zu lassen. Steht es mir da nach einer Trennung nicht zu, von den Früchten die zwar nicht von mir gesäät aber zumindest – um bildlich zu bleiben – gegossen und gepflegt wurden auch MITzuernten. Natürlich wäre mein Mann sicher auch ohne MICH und die Kinder heute da wo er jetzt ist. Aber die Entscheidung Frau und Kinder hat er ja damals selbst getroffen – und konnte seine beruflichen Pläne TROTZDEM verwirklichen.

  80. sonja

    …genau dieses Gehacke haben wir unserer politischen Führungselite zu verdanken – wohlbemerkt inzwischen von zahlreicher Frauenseite besetzt und umso unverständlicher, wie frauenfeindlich und völlig widersprüchlich die Gesetzgebung für Familienrecht und die Arbeitsmarktsituation sich gegeneinanderstellen.

    Wenn man als Frau von der Leyen ein paar Nannys und Putzkolonnen hat, verliert man den Blick für die Basis…

    Die jungen Frauen kämpfen sich rechtfertigend dafür, was für tolle Hechte sie sind, um zu bestehen in dieser Hektik, wenn sie an drei Stellen gleichzeitig online sein müssen und im Managerkostüm in den Glaspalästen der Finanzwelt herumstressen auch noch mal eben das Windocken erkrankte Kind per Handy bei der Nachbarin „betreuen“.

    Die Frauen um die Fünfzig, die aus den sog. jahrzehntelangen Hausfrauen-Ehen stammen und jetzt geschieden werden, sollen jetzt mit der sozialen Grundsicherung abgefertigt werden, weil sie den Kerlen den Buckel freigehalten haben?

    Deren Ehemännern, die mit 5-8000 Euro + Tantieme-Zahlungen ihre Karriere gemacht haben und in der Alterspubertät plötzlich ihre abendlichen Überstunden mit der Lolita-Tippse verbringen und sich einbilden, dass sie noch mal so richtig von vorne anfangen wollen?

    Wir haben zwar keinen klassischen dritten Weltkrieg, aber der Kleinkrieg kracht an allen Ecken der Bevölkerung. Das wird noch eine heiße Zeit in den nächsten Jahren.

    Lukrativer Beruf mit Zukunftsperspektive:
    Scheidungsanwaltin!
    Dodüdeldö – holodrio!!!!!!!!!!!11

  81. Conny

    Sehr geehrter Herr Wehl,
    Mein Gerichtsstreit läuft im Moment. Ich bin seit 1998 mit einem Amerikaner verheiratet. Mein Mann verdient gut und wollte nicht das ich arbeiten gehe. Unser Sohn wurde 1994 geboren. Im ersten Schuljahr hat man dann festgestellt (nach ewig langer Testerei) das er unter ADS,Legastenie und Dyskalkulie leidet. Ich habe mich die ganzen Jahre über mit Schulen, Ärzten,Jugendamt u.s.w herumärgern müssen. Mein Mann kümmerte sich nie darum und ist eine Situation die nicht nur schulische Auswirkungen hat sondern sich auch im Alltagsleben auswirkt. Auch jetzt noch ist er sehr zurückgezogen und hängt an mir den ganzen Tag. Er bekommt aber nach langen Kampf jetzt jedes zweite Jahr ein Gutachten das seine Lage beschreibt.
    Dazu kommt das mein Mann ein sehr jähzorniger Mann ist und nicht davor zurückgeschreckt ist auch Handgreiflich mir gegenüber zu werden.
    Jetzt nach 20 Jahren Ehe sitze ich hier mit schweren Depressionen und generalisierte Angststörungen.Vor 2 Jahren habe ich eine 4 monatige Therapie gemacht und danach genug Kraft gessammelt mein Mann zu verlassen. Ich muß aber immer noch Medikamente und regelmäßige Arztbesuche wahrnehmen und durch diese ewige Streitereien wird mein Gesundheitszustand nicht besser. Ich habe auch Attests von der Nervenärztin das ich nur geringfügig Arbeiten kann. Mein Mann zahlt mir nichts und für meinen Sohn nur 295 Euro obwohl er fast nach Abzug der noch gemeinsamen Verbindlichkeiten 3000 Euro hat. Ich kann meine Miete und andere Rechnungen nicht zahlen und habe kein Geld für Lebensmittel. Er hat eine neue Freundin und gibt das ganze Geld mit ihr aus und hat schon verkündet, das er sich ein neues Auto kauft, obwohl er ein neues hat. Das Sozialamt hilft mir nicht, weil mein Mann unter dem Truppenstatut steht. Die Amerikaner helfen mir aber auch nicht, weil mein Mann kein Soldat sondern Armee-Rentner ist und hier Civil arbeitet.Mein Anwalt hat einen Eilantrag gestellt aber der Richter ist im Urlaub.
    Meine Fragen:
    Habe ich eine Chance auf Unterhalt ?
    Was kann ich im Moment tun, damit ich wenigstens Geld für Lebensmittel habe ?

  82. RA Thomas von der Wehl

    @ conny

    Außer einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, welcher offensichtlich bereits gestellt wurde, sehe ich auch keine weitere Möglichkeit eine schnelle Entscheidung zu bekommen.

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  83. Glück

    Sehr geehrter Herr von der Wehl,
    oh bin ich froh auf diese Seite gestoßen zu sein!
    Das neue Scheidungsgesetz nimmt Ausmaße an, die in meinen Augen konträr sind zu den sonstigen Vorgehensweisen des Staates.

    In den letzten Wochen sah man in den TV Nachrichten den Fall aus dem Sozialrecht, wo ein Sohn der 30 Jahre keine Kontakt zur Mutter hatte(schlechte Kindheit etc.)an das Sozialamt 40.000,-Euro für die Pflege und Heimkosten seiner inzwischen verstorbenen Mutter zahlen soll. Sohn hatte gerade Haus gebaut und wenn er die 40.000,- zahlen muss und soll, müsste er sein Haus wieder verkaufen.-Da ist der Staat hinter dem Geld her, dass die Allgemeinheit, also wir, nicht für Kosten einer Frau aufkommen soll, die noch eine Sohn hat.

    Im Gegensatz dau steht i.m. A. das neue Unterhaltsrecht. Hier gibt es ja auch BGH Urteile wo in Windeseile Unterhaltsbedürftige so der Unterhalt befristet und herabgestzt wird, dass sie schnell dem Sozialamt auf der Tasche liegen werden.
    Mein Fall ist auch so, zumindestens ähnlich, gelagert:

    16 jährig lernte ich meinen Mann kennen. Ich gerade auf Fachschule, er Z-Soldat.Ich war gerade 1 Tag 20 J. alt heiraten wir. Inzwischen hatte ich meine Fachschule abgebrochen, hatte eh mich in dem Berufsweg geirrt. Vor der Heirat machte mein Mann neben Bundeswehr Abneds noch die mittlere Reife nach, bei der ich ihm viel helfen konnte und wollte,denn ich hatte die M.R. schon.Mit der Freistellung beim Bund fing mein Mann an seine beim Bund innehabende Qualifikation auf eine ähnliche Richtung im privat Bereich zu stellen. Er besuchte 1 Jahr teure Fachschule. Geld für seine Ausbildung sammelte ich überall zu sammen, zog mir dabei auch böse Aussagen der Schwiegereltern zu, da ich sie bat eine Hypothek auf ihr Häuschen zu nehen für Ihren Sohn, was sie ablehnten. Wie bekamen aber das Geld mühsam zusammen, geliehen. Auch meine Eltern halfen. Für diese Fachschule waren wir in eine andere Stadt gezogen, Schule meines Mannes war nur Vormittags, Nachmittags lernte er, ich half wieder. Während der Schule war schon klar um den Beruf wirklich angehen zu könne fehlten meinem Mann die praktische Erfahrung . Er müsse erst mal „unten“ Einsteigen und hätte er dann den Nachweis, beständen Chancen auf wirkliche Karriere. Als er die Schule fertig hatte und Gotts ei Dank bestanden, änderte sich in der freien Wirtschaft etwas, es gab einen Überhang an Leuten die diese Berufsvorrausetzung hatten. Teilweise arbeitete kollegen umsonst, nur um die prakt. Erfahrung und Voraussetzungen für gute Arbeitsmöglichkeiten mitzubringen, zu erhalten.- Für uns begann eine unruhige Zeit. Viele Bewerbungen Vorstellungen, ich war immer dabei. Keine Aussicht für meine Mann, erhatte zu wenig praktische Nachweise. Es blieb nichts anderes Übrig einen Job anzunehmen, der dem Bundeswehreinsatz ähnelte. Wir zogen Monate in ein Hotel. Kurze Zeit später merkte mein Mann mit dem Chef und der Art des Einsatzes das war nicht sein Ding. Und das Glück half, durch Todesfall war eine Stelle frei geworden, wo er endlich mehr praktische Erfahrung sammeln konnte. Wir zogen wieder zurück in die Kl. möbilierte Wohnung, die wir während des Hotelsaufenthaltes beibehalten hatten. Knap nach einem Jahr prakt. Mehrerfahrung kam die erhoffte Chance für eine Testprüfung bei der Firma, wo im Grunde Jeder hinwollte der ähnliche Qualifikatioen wie mein Mann hatte, nachweisen konnte. Und welch Glück er schaffte die Prüfung. Über 1 1/2 jahre hatten wir uns darauf vorbereiten. Überall hatte ich bei älteren Kollegen die Testeinstellungsfragen der letzten Jahre zusammen gesammelt. Während mein Mann in der Fachschule war und danach arbeitete ich die alle aus. Die ganze kleine möbilierte Wohnung war voll Testfragenzettel, bunt ausgearbeite, geklebt. Wo mein Mann ging und stand musste er, konnte er lernen, sich das einpauken.

    Es dauerte noch einige Wochen banges Warten, denn Einstellungstest bestanden hieß nicht Anstellung. Aber auch da wieder Glück, plötzlich Telegram von der Firma, ob mein Mann in 14 Tagen anfangen könne? Mit Überredungskunst entließ ihn der alte Chef aus dem Arbeitsvertrag, und wir zogen wieder in eine andere Stadt. Wieder erst möbiliert, es war köstlich.Ich suchte endlich eine gute Wohnung für uns, mein Mann ging auf in seinem neuem Berufbild, endlich am Ziel. Wohnung gefunden, aber wir hatten keine Möbel. 1 Jahr lebten wir auf Campingstühlen in einer gr. tollen Wohnung. Dan erst pö apö kamen Möbel, auch sparsam denn die teure Ausbildung meiens Mannes war ja noch abzustottern .Als ander in Urlaub fuhren bauten wir unsere Möbel selbst. Heute habe ich diese Möbel noch- jetzt fast 48 J. alte Möbel, an denen ich hänge es war so eine mühvolle Arbeit. Außerdem sind mir neue Möbel immer zu teuer gewesen, ich wollte und musste ja sparen.
    4 Jahre waren wir in dieser Wohnung. Während dieser Zeit begann ich krank zu werden.Rückenproblem, konservatie Behandlung über 1 1/2 Jahre, mit vielen tabletten und Schmerzmitteln. Bis ich alleine nicht auf die Toilette konnte, mein Mann mir bei allem helfen musste, das auch liebvoll tat. Bis lähmungen kamen, ich vor Schmerzen nur noch schrie und durch zu viele Medikamente wohl auch abhängig und meine Psyche gestört war.Es folgte eine Not O.p. Danach war der heftige Schmerz weg, aber alles viel schwer und trotzdem musste ich weiter Medikamente nehmen um überhaupt z. B. nur einkaufen zu könen. genau 1 jahr später nächste Hiobsbotschaft beim Gynakologen wo ich an und für sich nur die Pille wollte, er aber auf Vorsorge bestand, Anruf der Praxis, ich hätte Gebärmuterkrebs. Einholung zweier andere Ärztemeinung, tatsächlich ich musste operiert werden. So verlor ich 25 jährig die Gebärmutter. Da fing mein Mann an nicht so zu mir zu stehen, wie ich es seelisch gebraucht hätte. Erste Disharmonien kamen deswegen. nach 4 jahren war die Tätigkeit miens Mannes so vollendet bei der Firma dass er die nächste Stufe seine Berufes anstreben konnte. Umzug in eine andere Stadt. Durch Zufall und langem Suchen wurde eine Wohnung frei, direkt über Kollegen und Freunden noch aus der Fachschulzeit mien Mannes. Es war eine schöne Zeit. Anfangs lernte mein Mann viel, wobei, wer tut das schon gerne, ich ihn liebevoll dazu drängen musste. Nächste beruflich Hürde schaftte er. Jetzt war da wo er und viele so gerne hin wollten.Auc unsere finanziellen Engpässe wurden besser. Immer mehr der Schulden waren bezahlt.Ich fing an für uns eine Wohnung zum Eigentum zu suchen. Nach 2 Jahren durch Zufall fand ich sie, zwar klein, aber eben Geld und Abzahlung ging in unsere Tasche. Wir zogen dort ein und von Anfang an gab es Bauprobleme und Archtektenprobleme. fast 1 Jahr konnte ich die Wohnung nicht oder nur schnell verlasen, denn besonders Morgens wenn alle anderen Eigentümer duschten kam alles bei unserem WC raus. Es war schrecklich.Meine und wohl auch die Nerven meines Mannes lagen brach. Er vollendet seine berufl. Qualiikation in der Firma und ab da war er beruflich immer mehrere Tage fort. Ich kam einerseits ganz gut zu recht, andererseits wenn er wieder kam „stürzte“ ich mich auf ihn. Empfing ihn mit mehrgängigen Menüs, hatte Freunde eingeladen, Theaterkarten besorgt, Kino gescheckt, denn er war ja wieder nur kurz da. Ich ließ ihm praktisch keine Luft sich zu Hause von seinem Job zu erholen. heute sehe ich das erst. Da er ein gr. Zeitungsleser ist, locker täglich 5-6 Stunden wurde das ein Problem für mich. Meine schönste Zeit war damals 2x als die Drucker streikten. Jetzt fing mein Mann an und meinte ich solle doch mal was für mich tun, arbeiten oder politisch, oder irgendwas machen. Ich bekam meine Tage so gut rum kenne Langweile nicht. Was sollte ich arbeiten ich hatte ja nichts gelernt und steuerlich war das bei dem Einkomen meines Mannes uninteressant. Also fing ich an in Bürgerintiativen und politisch mich zu angagieren. Tagsüber war ich viel beim Schmerzarzt um die Rückenschmerzen in den Griff zu kriegen. Bei einer gynkolog. Untersuchung stellte der Prof. fest ich hätte beginnenden Vulvakrebs. O.p. stand an. Meine Kebsangst wurde stärker. Und mit allem Wohnungstress, Architektenärger, Handwerkerprozess fühlte ich mich allein gelassen. Immer wieder monierte ich das bei meinem Mann, aber er wiegelte ab. Unterleibsoperation war überstanden, GV ging auch wieder, wenn auch schmerzhaft, merkte ich meinem Mann an, da stimmt was nicht. er war verändert, der der nicht unbedingt Sport machen wollte, fing das Joggen an. Ich fragte immer mehr, aber er beruhigte mich nur immer. Aber ich spürte da ist was. Und 1/2 jahr später , er war gerade beruflich wieder unterwegs fand ich Briefe. Meine Welt brach zusammen. Ich rief Nachts im Hotel am anderen Ende der Welt an. Als er zrückam fing eine schlimme Zeit an. Zwar gingen wir in eine Paartherapie, aber ich kam an meinen Mann nicht mehr heran. Er nahm dann Stunden alleine bei dem Psychologen zusätzlich zu gemeinsamen Stunden. Als mein Mann von einer Reise wieder da war, ich hatte ihn am Flughafen abgeholt, fiel mir auf, er versucht den Postboten abzufangen. Ich war schneller und tatsächlich ein Brief von meinem Mann an mich war sein Abfanggrund. Es war sein Abschiedsbrief mit der Aussage: Er wolle nach dem berufl. Einsatz nicht mehr nach Haus kommen und erklären könne er jetzt auch nichts.. Jetzt kam dieser Brief also nach seiner Rückehr erst an.Für uns begannen ganz schlimme Wochen. Bis er Ostern 1982 plötzlich nicht mehr kam, verschwunden, vermisst.! Ich brach zusammen, befreundete Ärzte und Nachbarn waren um mich rum, ich musste ruhig gestellt werden. 1/2 Jahr wusste ich nicht wo mein Mann war. Er ging zwar zur Arbeit, aber da wollte ich ihn nicht überfallen. Auf meine Briefe die kollegen ihm mitnahmen, reagierte er nicht. Sperrte auch umgehnd sein Konto. Und das bei mir, wo ich immer eher Geld versucht hatte zu sparen. Nachbarn konnten mein lautes Weinen nicht mehr ertragen. Sie wandten sich an die Firma meines Mannes ohne Erfolg. Bis sie ihm diePolizei hinterher schickten, weil ich Suizid gefährdet war und die Nachbarn diee Verantwortung nicht mehr tragen konnten. Ich fing an mir Hilfen zu suchen bei Psychiatern und Psychologen. Nach einigen Monaten fand ich selbst meinen Mann übers Telefonbuch, er hatte gerade eine kl. Wohnung bezogen. Es war qualvoll für mich, er verweigerte jedes Reden. Blieb aber freundlich. Ein weiteres Jahr danach zog er mit dem Trennungsgrund und Trennungsmädel zusammen. 85′ kam plötzlich vom Gericht der Scheidungsantrag. Wieder hatte ich zu kämpfen,seelisch und gesundheitlich. Wurde Dauergast beim Psychiater. Fing aber an beruflich mir ei Feld aufzutun,als Selbständige. Ich habe so versucht die Scheidung ab zu wenden, bis der RA meines Mannes mir mitteilete jetzt wolle er sie auch nicht, er hätte eine weitere berufl. Qualifikation zu meistern. Während der ganzen Trennungszeit zahlte mein Mann mir nur das übliche Haushaltsgeld, es war irre knapp, Meine Eltern halfen viel. Wir fingen an uns zu treffen, finanziell alles bekakeln, Wohnung und so und 88′ kamen wir überein ich bleibe in der Wohnung und ich übernehme die Abzahlungen und erst ab 88′ erhöhte er den Unterhalt. Ich hatte inzwischen als Selbständige etwas Fuß gefasst,verkaufte Versichrungen und das passte sehr gut überein zu meinem Gesundheitszustand der eben so war, dass ich nie wusste ob ich den nächsten Tag arbeiten kann. Eine 2. Vulva O.P. kam auch noch.1989 hatte mein Mann seine berufl. Weiterentwicklung geschafft. Aber seine Freundin hatte ihn inzwischen verlassen und sich einem neuem Kollegen aus der Firma zugewandt. Der RA meines Mannes schrieb mich an: Mein Mann wolle in allen Dingen großzügig sein und mir entgegenkommen. 1 jahr hats noch gedauert mit mehreren Treffen beider Anwälte und uns. Ein Notarvergleich wurde gemacht. Mit Unterhalt plus KV ohne den Unterhalt zu beziffern, ob nun Krankheitsunterhalt oder Aufstockungsunterhalt. Ich durfte mtl. einen gewissen Betrag anrechnungsfrei hinzuverdiennen. Dazu bräuchte ich meinem Mann keine Mietentschädigung für seinen Wohnungsanteil bezahlen. 1/91 wurden wir geschieden, abwenden konnte ich es ja leider nicht. 89′ hatte ich schon ein Abendstudium fachl. Qualifikation für Versicherung und Finanzen angefangen. Während der Zeit hate ich kaum noch Kraft nebenher noch Termine zu machen. nach 2 J. in 91 kurz nach der Scheidung schaffte ich die Prüfung. Mein Mann zahlte Unterhalt und KV und er selbst hatte immer finanziele Engpässe. Also fing ich an ihm Geld zu leihen, mit Vertrag, Schenkte ihm auch öfters die Splittingsteuer und versuchte ein so gutes Verhältnis wie möglich mit ihm zu haben. Besuchte ihn öfters in der anderen Stadt. Gesundheitlich gings mir immer so, das ich beim Schmerzarst und Psychiater feste Patientin war und auch viel Medikamente nehmen musste um Studium und Kunden zu schaffen.Schon 1980 in der Ehe war ich 70% Schwerbeschädigt. Nach meiner beruflichen Qualifikation versuchte ich verzweifelt eine Festanstellung zu bekommen, um eben auch versichert und Renten BFA eigene Zeiten zu bekommen. Aber keine Chance es waren immer nur Möglichkeiten wo man von mir Einsatz und Umsatzvorgaben abverlangte die ich gesundheitlich nicht geschafft hätte. 1993,obwohl ich ja ein mietfreies Wohnen in unsere Wohnung im Notarvergleich bekommen hatte, kaufte ich meinem Mann 1/4 der Wohnung ab, Nur um ihm mal wieder finanziell zu helfen. Die Hypothek der Wohnung zahlte ich zu 80% alleine. Mein Mann lernte eine neue Frau kennen, und sofort zog sie zu ihm. Seit der Scheidung hatte er den Unterhalt ungefähr wie seine Gehaltssteigerungen waren, erhöht, zumindestens den Inflationsausgleich glich er aus. Ab 96′ wollte er das plötzlich nicht mehr, Vertröste mich. Bald kämen riesige Gehaltssprünge. Ich hielt still. Beruflich als Selbstädige wurde es imer schwerer. Mein eh unsicherer Verdienst sank und sank. Ich bekam durch Bekannte die Chance einer Teilzeitfestanstellung und nutzt die sofort. Es war alles neu PC und Arbeit, es machte Spass, doch gesundheitlich trotz nur Teilzeit verlangte es viel viel Kraft. Ständiger Begleiter meine Depressionen, die inzwischen chronisch waren. Mit Panikatacken, Ängste und auch eine sehr gr. Zukunftsangst. Ich ging freiwilig in 2000 in eine Klinik, Neue Medikamente die aber der Horror waren. brav nahm ich die, versuchte meine Teilzeittätigkeit so zu erfüllen das Niemand sich beschwerte.Da kam kurz nach meiner klinik mein Mann mit einem sog. Gutachten über die höhe meines Unterhaltes. Es wäre alle zu hoch und überhaupt, ich hätte vollschichtig zu arbeiten u.s.w. In meine Augen alles falsch gerechnet und dargestellt. Ich ging zu meinem RA von der Scheidung. Ab da gingen Schreiben hin und her, Mein RA war der Meinung mir ständen bei den starken Gehaltssteigerungen meines Manne da es im Keim angelgt war, mindestens 1/4 mehr an Umterhalt zu. Ende vom Lied ich hielt weder meine Gesundheit noch diesen Streit aus,srtzr mich und schrieb Abschiedsbriefe, ich nahm 200 Stanngyl.Und ausgerehnet da rief ein Kollege an, der noch ein Buch von mir hatte. Aufgrund meiner Reaktionen rief er soagr 3x an, denn sonst war ich freundlich und hier wiegelte ich ihn nur ab. Der Kollege wusste von meinen Depressioen und wurde unsicher. Er rief einen anderen Bekannten von mir an, der öfters meien Hund ausführte. Und irgendwie mit Nachbarn kamen sie in meine Wohnung. Ich fiel in ein 30 st. Koma, mit Nahtoderfahrungen die wunderschön waren, aber sie kriegten mich raus !10 Tage Intensivstationm viele Schläuche, ich kann mich aber an nichts mehr erinnern.Danach 6 Tage kam ich dann in die geshl. Psyhaiatrie, sogar freiwilig. Mein Mann verkürzte den Unterhalt mit der Aussage er wolle fürs Alter vorsparen, denn da wäre er ja auch noch Unterhaltspflichtig. Ich versuchte wieder meine Teizeittätigkeit auszuführen, aber Krank Wochen wechselten mit Arbeit. 2 neue O.P.’s nahten, Vulva. Und als ich die hinter mir hatte, ging nichts mehr. Ich beantragte Reha BFA lehnte ab. Ich war wieder krank geschrieben, bis Krankenkasse mit Aussteuerung drohte. Ärzt beantragte Erwerbsunfähigkeit in 2003 und mühsam bekam ich die einJahr, die dann aber bis heute die volle Erwerbsunähigkeit fortdauerte. Gesundheitlich ging es mir nicht gut,vor allem seelisch nicht. Zukunftängste ohne Ende. Inzwischen war ich 80% Schwerbehindert. Im April diese Jahres rief mein Mann mich an, es käme da was von einem Anwalt wir könnten aber drüber reden. Es kam Verzichtserklärung auf alle im Notarvergleich enthaltenen Punkte. Mit der Ausage ich hätte Vermögen und meinMann hätte eben seit 82′ Trennungsunterhalt und ab 1991 Unterhalt bezahlt für eine 12 Jahre nur gelebte Ehe, wär des lange genug. Reden mit meinem Mann war nicht mehr drin. Er schreit nur noch: Er wolle sein Rente die ja so gering ist, über 5000Euro für sich alleine und er wäre nicht mehr zuständig für mich. Er hätte jetzt neue Frau, neues Umfeld und ich solle sehen wo ich bleibe. Inzwischen war Gerichstermin. Richter hatte aufgrund der klageschriften Meinung schon gebildet, nämlich nur noch 600 EUR zwei Jahre und Ende. Mein Vermögen ist das 3/4 meiner ETW, Wert ca, 130.000,-Euro und ich habe noch, da aus lauter Angst jeden Cent gespart 130.000,- angelegte Gelder. Meine EU Rente ist Netto ohne KV 350 Euro. Richter meint mein Mietvorteil ist ca, 600,- und EU rente 350,- und Zinsvorteil ca, 200,- und wenn ich dann och 600,-Unterhalt bekäme wär es genug. Nur den Mietvorteil den man mir anrechnet kann ich ja nicht essen. Oder damit Rechnungen bezahlen. Allein meine mtl. Grundfixkosten sind 1600,-und da habe ich noch nichs gegessen. Also muss ich in Windeseile mein Sparvermögen angreifen, aufzehren. In knapp 5 Jahren, werde ich dann zum Sozialamt müssen, denn mit 350 Euro dann Altersrente komme ich nicht weit. Auch wenn ich dann ETW verkaufen muss, reicht das doch nur weitere 3 Jahre. Und dann habe ich nichts mehr außer die mtl. geringe Rente. Hinzu kommt noch in 2004 kam zu allen Krankheiten ´noch eine chronische hinzu, die mich sehr oft fast Bewegungsunfähug macht. Ich oft bezahlte Hilfen zum Einkaufen oder Hund ausführen oder z. B. Gardienwaschen in Anspruch nehmen muss. Mein Mann fährt dauernd in Urlaub, ich gönne es ihm gerne, bewohnt mit seiner neuen Frau eine 260qm Eigentumswohnung und sie besitzen noch tolle 120qm Mietwohnung. Seine Frau verdient zig mal soviel wie er jetzt mit 5000,- an Rente hat. Kinder haben sie nicht.

    Klar im Vergleich zu vielen anderen, Alleinerziehenden evtl. noch dazu kranken die eben auch kaum arbeiten können, geht es mir gut. Ich bin jetzt 60 bekomme nur die Nettorente von 350,- da wird nie mehr Geld reinkommen und gesundheitlich bin ich ja leider nicht mehr in der Lage Geld hinzu zu verdienen. Und das Gericht schlägt trotz Notarvergleich aus 1990 jetzt Befristung und Herabsetzung auf 600 Euro vor.
    Es kann doch nicht sein, dass der Staat bald für mich aufkommen soll, gleichzeitig mein Mann eine so hohe Rente hat. Auch mir es mir jetzt eher zum Nachteil wird, das ich so versucht habe zu sparen. Mein Mann hat mir so oft fest zugesagt, ich solle doch vor der Zukunft nicht solche Angst haben. Er brachte mal in 99′ sogar Berechnugen seiner Rente mit um ich zu beruhigen. Leider habe ich mir seine Zusagen nie schriflich geben lassen, Und es fehlt jetzt anscheinend an ehel. Nachteilen. Dabei war ich in der Ehe schon schwerbeschädigt und krank, damals hätte ich schon erwerwerbsunfähug werden können. Alle mein beruflicher und Ausbildungseinsatz mit der Anstrengung, dieses trotz krankheit durch zu führen, wird mir jetzt nur ausgelegt ich hätte mich auf dem Unterhalt ausgeruht.
    Kolleginnen von mir verdienen in Vollzeit aus dem früherem Büro 2800,-Netto und Versicherungskollegen in Vollzeit oder auch als Selbständige ca. 4-5000 Netto. also durchaus Gehälter in meinen Berufen , die weit über den ehelichen Stanndard über der Unterhaltshöhe liegen.

    Hier Tatsachen in Kurzform: Mit 16 J. ihn kennegelernt zusammen gezogen. Ich breche Schule ab, kein Beruf, keine Ausbildung. Mit 20Heirat.Nie gearbeitet in der Ehe. Nach 12 Jahren Ehezeit vom Mann verlassen, bei Nacht und Nebel. Nach 15 Ehejahren Scheidungsantrag wird mir zugestellt. Scheidung ruht, aber nicht zurückgezogen. Somit auch kein Rentensplitting und Übertrag mehr für mich. Scheidung dann nach 20 Jahren, in 1991. Seidem Unterhalt festgelegt im Notarvergleich.- Jetzt wegen neuem Unterhaltrecht Abänderungsklage bei Gericht eingericht von meinem Mann. Mit der Begründung, lang genug gezahlt und ich hätte Vermögen. Mündlicher Gerichtstermin war ,Richter denkt an Herabsetzung und Befristung auf 2 Jahre nur noch und 600.- Ich seit 2003 volle EU Rentnerin mit Rente Bruuto 380,-KV geht aber noch weg. Also mit 60 Jahren und mit voller EU auch nicht mehr Aussicht auf Heilung, eher Verschlechterung habe ja keine Möglichkeit mehr, Rente und Einkomen mir noch selbst auf zu tun.

    Was meine Sie soll ich in die nächst höhere Instanz gehen? Wie stehen da meine Aussichten.? Gleichzeitig fehlt mir jede Kraft das durch zuhalten.Ich scheue auch den finanz. Einsatz für Gericht und RA, sehr hoch da hoher Streitwert. Dazu müsste ich meine RA auch wechseln mit meinem komme ich menschlich nicht klar. Erst ist er der Meinung ganz abwegig, was der RA meines Mannes will und pö a pö knikt er ein und meint, jetzt er hätte gesiegt, 600,-für 2 Jahre so wäre nun mal das neue U-Gesetz.

    Oh dieser zerstörende Rosenkrieg ich halte das Menschlich für zerstörend und lasse mich leider voll runterziehen.
    kürzer kriege ich meine Schilderung leider nicht hin-sorry.

    Bitte Ihre Meinung Herr von der Wehl?

    gerne auch Andere aus dem Forum.

  84. RA Thomas von der Wehl

    @ glück

    ich würde gerne einen hilfreichen Kommentar geben, aber gerade bei der Problematik der Befristung von Unterhaltsansprüchen gibt es ein sehr weites Feld und hier kann ein Fall nur sachgerecht von dem Anwalt beurteilt werden, der den Fall entweder bearbeitet hat oder der den Fall künftig bearbeiten soll.

    Scheidung tut weh

    Die Online Scheidung mit ehescheidung24

    – schnell
    – kostengünstig
    – online
    – durch hochspezialisierten Fachanwalt

    Für Info`s klicken Sie auf den Warentrenner

    bartenbach_warentrennstab.jpg

  85. pit

    hallo herr von der wehl, erst einmal ein danke für dieses forum!!!
    ich habe 2008 nach einem streit das gemeinschaftliche haus verlassen, da meine frau mich „rausgeschmissen“ hat.
    da unsere finanzielle lage, wegen hypotheken und zu großem lebenswandel schlecht war, habe ich mir keine wohnung/zimmer genommen, sondern bin auf das schiff eines freundes gezogen. diese zeit hat mich so belastet, dass ich krank wurde und meiner arbeit als manager nicht mehr nachkommen konnte. ich hatte dann die möglichkeit eine abfindung in höhe von 200000.-€ von meinem betrieb zu bekommen und sah das als chance an, mein leben ohne „obdachlosigeit“ zu begehen. ich habe meiner frau in der ganzen zeit mein gehalt überlassen und habe mich durch freunde finanziert. mir war immer klar, das ich meine frau finanzieren muß, da auch sie seit 2005 erkrankte. lange rede kurzer sinn, die abfindung, vor 1,5 jahre gezahlt, geht dem ende entgegen (Steuern, hoher unterhalt usw) . ich werde durch das gericht verurteilt, eine unterhalt zu zahlen, der meinem nettogehalt entspricht. meine frau bewohnt das eheliche haus, ich muß zahlen. jetzt droht mir, da die zahlungsunfähigkeit droht, die pfändung meines autos. ich weiß dass gerechtigkeit eine subjektive seite hat, dennoch war meine devise immer: leben und leben lassen! ich fühle mich durch die rechtsprechung gezwungen sozialfall zu werden, nur weil gerichte nicht sehen wollen, dass einkommen eines mannes auch beschränkt ist! eine ehefrau hat auch nach einer scheidung nicht nur rechte sondern auch pflichten!

  86. Ismene

    Frage

    Ich habe eine gezielte Frage.
    Ich habe einen sehr guten Examen, durch Teilzeit und Kinder konnte und durfte ich mich nicht weiterbilden.
    Nach der Trennung erkannte man meine Fähigkeiten, so das ich in 1 Jahr eine 2 Jährige Weiterbildung und anschl. 3 Jährige Pädagogik Studium machen werde.
    Der Richter hat vorgeschlagen nach Ehelichen Unterhalt auf 3 Jahre zu begrenzen.
    Während des Studiums darf ich aber nur 50% arbeiten und 50% Studieren.
    Mein Anwalt will natürlich dagegen angehen, weil der Verlauf und Nachteile konkret dargelegt sind.
    Mein Mann ist der Meinung, dass meine deutsch kenntnisse dafür nicht ausreichen werden.
    Trotz Stellungsnahmen mehrere Duzenten.
    Ist es möglich das ich 6 jadre Unterhalt bekomme?

  87. schatzi

    Ich, 50, weiblich, 26 Jahre verh, 2 erwachsene Kinder, 2 Häuser, schwere Rücken Op,( Schrauben und Nägel) denke über eine Trennung, bzw Scheidung nach. Bei einem Beratungsgespräch vor meiner Op, sagte die Anwältin, mir stünde nur ein Jahr Trennungsunterhalt zu, dann müsste ich abeiten gehen. Nun hatte ich die Op, und bin ziemlich beeiträchtigt, keine schwere Last, nicht langes stehen usw. Wie würde es nun aussehen? Bekäm ich nach einer eventuellen Scheidung Unterhalt? Oder wie würde es aussehen bei nur einer Trennung?

  88. RA Thomas von der Wehl

    @ schatzi

    die Aussage ist definitiv Unsinn. Es gilt z.B. zu klären ob ehebedingte Nachteile vorhanden sind, die lebenslang mit Unterhalt auszugleichen sind. Unabhängig davon ist nach dem Trennungsjahr zu prüfen, wie weit die Erwerbsobliegenheit geht und wieviel erwartet werden kann. Lesen Sie auch meinen letzten Beitrag zur geplanten Änderung des § 1578 b BGB.

  89. Doris

    Hallo..

    zu meiner Person:
    Bin 56 Jahre alt, 1977 geheiratet, getrennt Lebend seit 2005, inzwischen 2 erwachsene Kinder, hatte 2009 einen Schlaganfall, bekam 630 € Unterhalt (er hat eine andere Frau kenngelernt)

    Nach nun 9 Jahren, mein ( von mir gepflegter, Pflegestufe II) schwerbehinderter Vater starb 2010 und hinterließ mir ein Haus.. ich renovierte es und hab es nun für 600 € vermietet.

    Ausserdem hab ich mch um eine Teilzeitstelle bemüht (488 €)

    Meine Frage:
    Darf mein „Mann“ den Unterhalt einfach so um 400€ kürzen?

    Ich wäre Ihnen sehr um Anwort verbunden

Einen Kommentar schreiben

Aktuelle Informationen zum Thema Scheidung

  • August 2008
    M D M D F S S
    « Jul   Sep »
     123
    45678910
    11121314151617
    18192021222324
    25262728293031
  • Die letzten Kommentare:

    • Christiane: Sehr geehrter Herr von der Wehl, ich habe 2011 in Indien geheiratet (standesamtlich) Die Ehe wurde in...
    • Sonja: Mein Ehemann und ich leben seit 3 Jahren getrennt. Er hat die Schidung am 21.6. eingereicht. Das...
    • Omeirat: Hallo, ich lebe mit meinen 3 Kinder bei meiner Mutter und habe die Steuerklasse 1. Würde gerne aber die...
    • JK: Sehr geehrter Rechtsanwalt, Eine 22 jährige Freundin absolviert gerade ein Bundesfreiwilligendienst. Nach der...
    • Antje: Sehr geehrte Damen und Herren, mein Exfreund ( Vater meiner Kinder 16/11) geht mit seiner Praxis in die...
  • Die letzten Trackbacks:

  • Vorherige Beiträge

      No More Previous Posts

Die Seite 1
Zum Thema Scheidung, Unterhalt und Sorgerecht